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Ein Volksfeind


Henrik Ibsen / Rainer Erler
ab 29.01.2016

Ein Volksfeind Thomas Stockmann ist zufrieden und glücklich! Zurück in seinem Heimatstädtchen hat er ein gutes Auskommen als Kurarzt und seine schwangere Frau an seiner Seite. Doch die mit Spannung vom Doktor erwartete Nachricht aus Oslo bringt schreckliche Gewissheit: Das Wasser der Heilquellen, mit der das Bad und damit die Zukunft des Städtchens gespeist wird, ist hoffnungslos verseucht. Stockmann will den Skandal an die Öffentlichkeit bringen, zum Wohle der Menschen und der Stadt. Er fordert, dass der Schaden behoben werden müsse – koste es, was es wolle! Doch damit stößt er auf die Ungnade seines Bruders. Thorsten Stockmann, Landrat und Vorsteher der Kurverwaltung, sieht die Stadt und damit das Wohl der Bürger in Gefahr, wenn die sogenannte Wahrheit ans Licht kommt. Das Kurbad müsste geschlossen werden und finanziellen Einbußen würden jeden in der Stadt treffen und Existenzen zerstören. Damit wäre dem Städtchen also keineswegs geholfen. Es kommt zum Streit unter den Brüdern. Was zählt mehr - das Wohl der Gemeinde oder das Wohl der Kurgäste? Ist man mehr seinem Gewissen verpflichtet oder seinen Mitmenschen? Muss in einer Demokratie der Wille des Volkes siegen oder die Wahrheit?
„Ein Volksfeind“ in einer Neufassung von Rainer Erler stellt die Frage des Gewissens, die Frage nach der Wahrheit und nach demokratischen Grundsätzen und damit die Frage, in was für einer Welt wir leben wollen.

Team

Inszenierung:Moritz Peters
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Moritz Peters

Moritz Peters, geboren 1981 in New Haven, USA, absolvierte von 2001 bis 2005 ein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Anschließend war er vier Jahre lang Ensemblemitglied des Schauspiel Frankfurt. 2009 wechselte er ans Zimmertheater Tübingen, wo er auch eine erste eigene Inszenierung realisierte. Von 2010 bis 2013 war er als Regieassistent am Schauspiel Essen engagiert. Hier zeigte er neben diversen kleineren Regiearbeiten in der Heldenbar und bei den “Stück auf!”-Autorentagen bereits 2012 “Satt” von Marianna Salzmann. Seit Sommer 2013 ist Moritz Peters als freischaffender Regisseur tätig und inszenierte am Schauspiel Essen Franz Kafkas “Der Prozess” sowie das Projekt "Eine Jugend in Deutschland". Seine Inszenierung von "Der Prozess" wurde zum NRW Theatertreffen 2014 eingeladen.
Bühne und Kostüme:Jörg Zysik
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Jörg Zysik

Jörg Zysik, 1971 in Wolgast geboren, studierte Bühnenbild an der Kunstakademie Düsseldorf bei Karl Kneidl. Seinen Abschluss als Meisterschüler machte er 2009 mit einer Arbeit zur Oper Fidelio. Bereits während seines Studiums war er mit eigenen Kurzfilmen und Bühnenbildentwürfen bei Gruppenausstellungen in der Kunsthalle Düsseldorf und im Kunstverein Recklinghausen vertreten. Als Bühnenbildassistent für Karl Kneidl wurde er bei Inszenierungen von u.a. Peter Zadek und Alfred Kirchner an verschiedenen Häusern in Deutschland, der Schweiz und Österreich engagiert.
Das erste eigene Bühnen- und Kostümbild realisierte er 2006 für die „Krankheit der Jugend“-Inszenierung am FFT Düsseldorf. Seit dem führen ihn seine Arbeiten an verschiedene Theater im In- und Ausland und nun mit „Volksfeind“ erstmals an die Burghofbühne Dinslaken.In dieser Spielzeit entwirft er Bühne und Kostüme für "Die Vermessung der Welt" sowie "Männerhort".
Jörg Zysik lebt und arbeitet als freier Bühnenbildner in Bremen.

Ensemble

Thomas Stockmann:Zlatko Maltar
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Zlatko Maltar

Zlatko Maltar absolvierte seine Ausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Nach Stationen am Wilhelma Theater Stuttgart, am Nationaltheater Mannheim und dem Ernst Deutsch Theater war Zlatko Maltar von 2003-2005 Ensemblemitglied am Staatsschauspiel Dresden und von 2006-2014 am Staatstheater Mainz. Er wirkte in zahlreichen Filmen und Fernsehproduktionen mit. Als Thomas Stockmann ist er nun Gast an der Burghofbühne Dinslaken.
Thorsten Stockmann:Christoph Bahr
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Christoph Bahr

Christoph Bahr, 1985 in Wiesbaden geboren, studierte zunächst in Passau European Studies, sowie Amerikanistik und Sprachen Nordeuropas und des Baltikums an der Universität Mainz. Von 2009 bis 2013 war er Schauspielstudent an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. In dieser Zeit spielte er unter anderem am Schauspiel Frankfurt in „Die dritte Generation“ von Rainer Werner Fassbinder (Regie: Alice Buddeberg), am Gallus Theater „Chatroom – Mon amour“ ein szenischer Liederabend (Regie: Anita Iselin; Musikalische Leitung: Günter Lehr) und am Staatstheater Darmstadt in „Immer zu Immer zu! Ein Büchnerprojekt Woyzeck – Leonce und Lena“ (Regie: Werner Wölbern). Von 2013 bis 2016 war Christoph Bahr festes Ensemblemitglied an der Burghofbühne Dinslaken. Hier spielte er u.a. in „Der Widerspenstigen Zähmung“, „A Clockwork Orange“, „1984“, „Schmetterlinge sind frei“, sowie in „Ein Volksfeind“. Für die beiden letztgenannten Produktionen kehrt er als Gast an die Burghofbühne zurück. Ab Herbst 2016 ist Christoph Bahr am Rheinischen Landestheaters Neuss engagiert.
Kareen Stockmann:Lara Christine Schmidt
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Lara Christine Schmidt

Lara Christine Schmidt ist 1988 in Haiger (Hessen) geboren. Nach dem Abitur absolvierte sie ihre Schauspielausbildung am Hamburger Schauspiel-Studio Frese. Während dieser Zeit spielte sie unter anderem in der Inszenierung "wund.es.heim.innen/nacht - ein Projekt" und "Staub.Woyzeck", beides unter der Regie von Gernot Grünewald (Preisträger Körber Studio Junge Regie 2011) und hatte ein Gastengagement am Ernst-Deutsch-Theater im Märchen "Das tapfere Schneiderlein". Von 2012 bis 2016 war sie festes Ensemblemitglied der Burghofbühne Dinslaken, wo sie u.a. in "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" in der Titelrolle, in "Frühstück bei Tiffany" als Holly Golightly und als Julia in "1984" und weiteren zahlreichen Inszenierungen mitwirkte. Als Gast spielt sie weiterhin an der Burghofbühne Dinslaken.
Hovstad:Thomas Hatzmann
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Thomas Hatzmann

Thomas Hatzmann studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Im Anschluss war er unter anderem am Staatstheater Mainz, am Staatstheater Karlsruhe, am Theater Bonn und lange am Theater Bremen engagiert. Als Hovstad in „Ein Volksfeind“ ist er erstmals an der Burghofbühne Dinslaken zu sehen.
Morton Kjel:Arno Kempf
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Arno Kempf

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Björnson:Carlo Sohn
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Carlo Sohn

Carlo Sohn, geboren 1987 in Duisburg, probierte zunächst unterschiedliche Berufszweige aus, bevor er sich für den Weg als Schauspieler entschied. 2011 machte er seinen Abschluss an der Theaterakademie Köln. Er wirkte bei einigen Film- und Fernsehproduktionen mit (Sat1 und WDR), spielte im Zimmertheater Rottweil und am Theater Münster, bevor er von 2013 bis 2016 festes Ensemblemitglied an der Burghofbühne Dinslaken wurde. Hier wirkt er in zahlreichen Produktionen mit wie u.a. "1984" als Winston Smith, in „Das kleine Gespenst“ in der Titelrolle, sowie ebenfalls in der Titelrolle in "Das Bildnis des Dorian Gray". Als Gast wird er weiterhin an der Burghofbühne zu sehen sein.

 

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