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Bunbury oder die Kunst ernst zu sein


Komödie von Oscar Wilde
ab 31.10.2018

Bunbury oder die Kunst ernst zu sein Die beiden Dandys Algernon und Jack haben den Bogen raus. Um familiären Verpflichtungen zu entgehen und sich ungestört ihren Vergnügungen hinzugeben, haben beide einen imaginären Freund erfunden: Algernon einen kranken Freund names Bunbury auf dem Land und Jack einen Bruder namens Ernst, den er in der Stadt besucht. Im städtischen Nachtleben benutzt er dann für sich selbst den Namen Ernst – so ist das Doppelleben perfekt. Doch das Lügengebäude gerät ins Wanken, als Algernons Cousine Gwendolin sich in Jack und Jacks Ziehtochter Cecily sich in Algernon verliebt und beide Frauen den jeweiligen Verlobten für „Ernst“ halten. Die Widersprüche verstricken sich zunehmend und die Verwechslungskomödie nimmt ihren Lauf.

Oscar Wildes 1895 uraufgeführte Komödie beschäftigt sich mit der Frage, wer man ist und wer man sein sollte. Lüge und brillante rhetorische Improvisation sind die Mittel, mit denen ein komplexes Doppelleben gemeistert wird. Die Protagonisten haben erkannt, dass es gar nicht darum geht, die Ansprüche der Gesellschaft tatsächlich zu erfüllen, solange es einem nur gelingt, den Schein zu wahren. Wer man ist, interessiert sowieso niemanden, wahrscheinlich noch nicht mal einen selbst. Und so ist das Doppelleben gar nicht so sehr eine Flucht, als vielmehr ein Frontalangriff auf die Langeweile. Warum sollte man sich mit einer Identität zufrieden geben, wenn zwei doch viel interessanter sein können?

Team

Inszenierung:Nadja Blank
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Nadja Blank

geboren 1983 in Darmstadt, studierte in Frankfurt Theater-, Film- und Medienwissenschaften, Musikwissenschaft und Pädagogik. Während des Studiums absolvierte sie diverse Hospitanzen und Praktika, u.a. am Staatstheater Darmstadt, am Staatstheater Mainz und am Maxim Gorki Theater Berlin. Nach Abschluss des Studiums arbeitete sie zunächst als Regieassistentin am Staatstheater Mainz, bevor sie dort Dramaturgin wurde. In ihrer Zeit in Mainz inszenierte Nadja Blank diverse szenische Lesungen, einen Liederabend, im Zuge des Regiewettbewerbs „Text trifft Regie“ Nadja Wiesers „Im Bau des goldenen Kaninchens“ und im Dezember 2013 Lot Vekemans „Gift“ auf der Bühne des Kleinen Hauses. Seit 2014 arbeitet sie als leitende Dramaturgin und Hausregisseurin an der Burghofbühne Dinslaken.
Bühne und Kostüme:Jörg Zysik
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Jörg Zysik

Jörg Zysik, 1971 in Wolgast geboren, studierte Bühnenbild an der Kunstakademie Düsseldorf bei Karl Kneidl. Seinen Abschluss als Meisterschüler machte er 2009 mit einer Arbeit zur Oper Fidelio. Bereits während seines Studiums war er mit eigenen Kurzfilmen und Bühnenbildentwürfen bei Gruppenausstellungen in der Kunsthalle Düsseldorf und im Kunstverein Recklinghausen vertreten. Als Bühnenbildassistent für Karl Kneidl wurde er bei Inszenierungen von u.a. Peter Zadek und Alfred Kirchner an verschiedenen Häusern in Deutschland, der Schweiz und Österreich engagiert.
Das erste eigene Bühnen- und Kostümbild realisierte er 2006 für die „Krankheit der Jugend“-Inszenierung am FFT Düsseldorf. Seit dem führen ihn seine Arbeiten an verschiedene Theater im In- und Ausland und nun mit „Volksfeind“ erstmals an die Burghofbühne Dinslaken.In dieser Spielzeit entwirft er Bühne und Kostüme für "Die Vermessung der Welt" sowie "Männerhort".
Jörg Zysik lebt und arbeitet als freier Bühnenbildner in Bremen.
Musik:Jan Exner
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Jan Exner

geboren 1964 in Kassel, studiert Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Musik an der Universität Hildesheim. Von 2009 bis 2014 ist er festes Ensemblemitglied des jungen Schauspiels am Deutschen Theater Göttingen. Zuvor wirkt er als Musiker, Schauspieler und Hörspielproduzent bei verschiedenen freien Theatergruppen, u.a. Theater M21, BOXENTEAM; CULTURA und dem Theater »fensterzurstadt«, mit. Mit Nicola Bongard gründet er die Hörspiel-Gruppe »pepperworth produktionen«. Zwei Mal hat Jan Exner den internationalen Hörspielwettbewerb der Leipziger Buchmesse gewonnen. Am Deutschen Theater Göttingen wirkt er als Musiker und Schauspieler zuletzt u.a. bei »Die Orestie«, »Jedermann«, »Mein Innerer Elvis (UA)« und »Die Wahrheit über Frankie« mit.
An der Burghofbühen Dinslaken ist er als Musiker in "Casanova" und "Die Vermessung der Welt" auf der Bühne zu sehen und zu hören.
Dramaturgie:Mirko Schombert
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Mirko Schombert

Mirko Schombert wurde 1980 in Essen geboren. Neben seinem Studium der Theater-, Medien- und Politikwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum absolvierte er eine Weiterbildung zum Theaterpädagogen. Bereits vor und während des Studiums spielte er in freien Gruppen und inszenierte dort diverse Produktionen. Von 2002 bis 2006 arbeitete Schombert als freischaffender Theaterpädagoge in NRW - unter anderem für die Theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück. In der Spielzeit 2006/07 war er als Regieassistent am Staatstheater Mainz engagiert, bevor er als Theaterpädagoge an die Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld und Mönchengladbach wechselte. Von 2008 – 2010 war Mirko Schombert als Theaterpädagoge und Gründungsmitglied des jungen schauspiels am Deutschen Theater in Göttingen tätig und kehrte 2010 in neuer Funktion als Leiter des Kinder- und Jugendtheaters ans Staatstheater Mainz zurück. Mit der Spielzeit 2014/2015 tritt Mirko Schombert die Intendanz der Burghofbühne Dinslaken an und inszeniert in seiner ersten Spielzeit „1984“ von George Orwell und „Das kleine Gespenst“ von Otfried Preußler.

Ensemble

Jack Worthing:Philip Pelzer
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Philip Pelzer

1989 in München geboren, wuchs Philip Pelzer zunächst in Iserlohn und später in der Nähe von Bremen auf. Nach seinem Abitur ging er für die Zeit seines Wehrdienstes zur Marine. In dieser Zeit legte er überraschenderweise den Grundstein für seinen Weg zum Theater: Er spielte im Theater in Wilhelmshaven in dem Stück „Schlicksoldaten“ mit, die einen waschechten Marinesoldaten suchten. Nach einem weiteren Stück bewarb sich Philip Pelzer an Schauspielschulen und absolvierte die Schauspielausbildung schließlich am Hamburger Schauspielstudio Frese. Während seiner Ausbildung spielte er bereits an unterschiedlichen Theatern, wie dem Deutsches Schauspielhaus Hamburg und dem Altonaer Theater. Anschließend ging Philip Pelzer an das Theater für Niedersachsen, sowie das Theater Maßbach. Zuletzt war er für drei Jahre am KJT Dortmund engagiert. Ab der Spielzeit 2018/19 ist er festes Ensemblemitglied der Burghofbühne Dinslaken.
Algernon Moncrieff:Malte Sachtleben
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Malte Sachtleben

Malte Sachtleben wurde 1990 in Hamburg geboren und verbrachte seine Kindheit im dörflichen Umland der Hansestadt. Nach dem Abitur verschlug es ihn nach Rostock, wo er zunächst eine Kochausbildung anfing, die er ebenso wieder abbrach wie das darauffolgende Latein und Theologie- Studium. Seiner langjährigen Leidenschaft für das Theater folgend, begann er 2012 seine Schauspielausbildung am Hamburger Schauspielstudio Frese, die er 2015 als staatlich anerkannter Schauspieler abschloss. Während der Ausbildung war er bereits im Thalia Theater Hamburg, im Haus 73 und in der Kulturfabrik Kampnagel zu sehen. Es folgten Engagements am Schauspielhaus Hamburg, am Monsun Theater Hamburg und beim Berliner Tour-Theater Radiks. Von 2016 bis 2018 war Malte Sachtleben festes Ensemble-Mitglied am DAS DA THEATER in Aachen. Seit der Spielzeit 2018/19 gehört er zum festen Ensemble an der Burghofbühne Dinslaken.

Gwendolen Fairfax:Lisa Marie Gerl
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Lisa Marie Gerl

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Cecily Cardew:Julia Sylvester
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Julia Sylvester

1992 in Seligenstadt geboren, absolvierter ihre Schauspielausbildung in Mainz. Bereits während ihrer Ausbildung wirkte sie am Staatstheater Mainz in DER LÄRMKRIEG unter der Regie von Matthias Fontheim mit. Im Anschluss an ihrer Ausbildung spielte sie unter anderem am Staatstheater Wiesbaden in der DREIGROSCHENOPER (Regie: Thorleifur Örn Arnarson) und war engagiert am Schauspiel Frankfurt in PETER PAN unter der Regie von Michael Schweighöfer. Seit der Spielzeit 2016/17 ist Julia Sylvester festes Ensemblemitglied der Burghofbühne Dinslaken. Hier spielt sie in unzähligen Rollen, unter anderem das Känguru in "Die Känguru-Chroniken", Elain in "Die Reifeprüfung", die kleine Hexe in "Die kleine Hexe" sowie Eve in "Der zerbrochne Krug".
Diener Lane / Gourvernante Miss Prism:Andreas Petri
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Andreas Petri

Foto © René Löffler

Andreas Petri wurde in Hamburg geboren und studierte Schauspiel in Leningrad/St. Petersburg und Berlin (Ernst Busch). Er arbeitete mit Thomas Ostermeier, war in TV und Kinoproduktionen zu sehen („Lola Rennt“), spielte am Theater Erlangen und in Tel Aviv „Die Legende der weiblichen Päpstin“. Zudem inszenierte Petri in Bad Hofgastein einen „Jedermann“, setzte fürs Puppentheater eine afrikanische Fabel um und war in Berlin im Rahmen der szenischen Lesung „Moskau – Petuschki“ zu hören. Die „Shakespeare Company, Berlin“ empfing ihn mit offenen Armen, er übernahm den Petruccio in „Der Widerspenstigen Zähmung“ und spielte, solo mit Musiker Richard III. unter der Regisseurin Iwona Jera, mit der ihn eine nunmehr langjährige Freundschaft und Zusammenarbeit verbindet. Nach einer Teilspielzeit in Rostock („Dracula“)verschlägt es ihn ins Ruhrgebiet. Er arbeitet als Theaterpädagoge, ist Percussionist in einer Band (Café Electric), Sprecher, Leser, Schauspieler (Burghofbühne Dinslaken), Regisseur und Tischtennisspieler beim TTV Blau Weis Neudorf in Duisburg.

Lady Bracknell / Pastor Chasuble:Jasmina Musić
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Jasmina Musić

Jasmina Musić wurde 1988 in Banja Luka (heute: Bosnien und Herzegowina) geboren und kam als Fünfjährige mit ihrer Familie nach Dortmund. Sie studierte Schauspiel in Hamburg und in Tuzla (Bosnien und Herzegowina), sowie Psychologie in Köln.
Neben Auftritten an der Theaterakademie Hamburg war sie auf Kampnagel in den Produktionen Der Abgrund – Ich bin ein alchemistisches Produkt und Wir – Antigone #2 (als Antigone) von Branko Šimic zu sehen. In der Spielzeit 2014-2016 war sie festes Ensemblemitglied im Düsseldorfer Schauspielhaus.
Derzeit arbeitet sie als Gast am Maxim Gorki Theater in der Produktion Common Ground von Yael Ronen & Ensemble(Einladung zum Theatertreffen Berlin und zum Theatertreffen Peking)
und ist am Schauspiel Dortmund in Der goldener Schnitt zu sehen. In der Produktion, die als Stückentwicklung angelegt war, wirkte sie auch als Co-Autorin mit.
Seit dem Wintersemester 2016/17 hat sie einen Lehrauftrag an der FH-Potsdam zum Thema Interdisziplinäres Erinnern im Theater - Gewalterfahrungen und Wege aus der Sprachlosigkeit inne .In der Spielzeit 17/18 realisierte Sie als Dramaturgin/Spielerin und Textentwicklerin das Stück Samo da ne pucaju/Hauptsache Sie schießen nicht im Studio Gorki,das seine Uraufführung am Mess Festival 2018 in Sarajevo feierte.
Weitere Uraufführung als Titelrolle spielte sie "Nora,oder ihr anderer Name" bei den Boat People in Göttingen.Music lebt in Köln und arbeitet auch als freie Sprecherin für Funk und Fernsehen.

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