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Mutter Courage und ihre Kinder


Drama von Bertolt Brecht mit Musik von Paul Dessau
ab 07.09.2018

Mutter Courage und ihre Kinder „Ich lass mir den Krieg von euch nicht madig machen. Es heißt, er vertilgt die Schwachen, aber sie sind auch hin im Frieden. Nur, der Krieg nährt seine Leute besser.“

Mutter Courage will Kriegsgewinnlerin sein in einer Welt, in der das Recht des Stärkeren gilt und das Primat der Ökonomie Mitgefühl, Solidarität und Menschlichkeit verdrängt. Gemeinsam mit ihren Kindern zieht sie dem Krieg und seinen Truppen hinterher. Sie verkauft den Soldaten ohne Rücksicht auf Verluste und Moral alles, was diese vermeintlich brauchen, um zu siegen oder zumindest das eigene Leid zu betäuben und ein funktionierendes Rädchen im Räderwerk der Mächtigen zu bleiben. Doch am Ende kann auch Mutter Courage ihre ganz persönliche Schlacht nicht gewinnen. Sie verliert ihre Kinder Kattrin, Eilif und Schweizerkas und alles, was sie hat, durch einen Krieg, den sie selbst befördert hat.
Mit seiner Mutter Courage hat Brecht eine der prägnantesten Theaterfiguren erschaffen - voller Überlebenswillen, Humor und Kraft. Für seine Inszenierung 1949 am Deutschen Theater in Berlin ließ er den Musiker Paul Dessau eine neue Komposition der Songs erarbeiten, die seither Teil des Werks ist. Brechts Analyse des Krieges als „eine Fortführung der Geschäfte mit anderen Mitteln“ ist auch 400 Jahre nach dem Dreißigjährigen Krieg erschreckend aktuell und ebenso drängend wie seine unbedingte Hoffnung, „dass für die Bekämpfung des Krieges kein Opfer zu groß ist.“

Team

Inszenierung:André Rößler
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André Rößler

André Rößler, geboren 1978 in Wölfen, studierte drei Jahre Chemie in Jena, wo er parallel am Theater Jena tätig war. Anschließend studierte er Regie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin und machte 2006 sein Diplom. Als freier Regisseur arbeitete er u.a. am Maxim-Gorki-Theater in Berlin, Staatstheataer Mainz, am Staatstheater Stuttgart sowie am Theater Lüneburg. Für seine Inszenierung "Die schmutzigen Hände" am Landestheater Marburg erhielt er 2011 den Preis für die "Beste Regie" sowie das „beste künstlerische Konzept“ bei den hessischen Theatertagen. Von 2013 bis 2016 war er Oberspielleiter am Theater Vorpommern.
Seit August 2016 ist er wieder als freier Regisseur tätig.
Bühne und Kostüme:Simone Großmann
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Simone Großmann

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Video:Elmar Szücs
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Elmar Szücs

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Dramaturgie:Nadja Blank
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Nadja Blank

geboren 1983 in Darmstadt, studierte in Frankfurt Theater-, Film- und Medienwissenschaften, Musikwissenschaft und Pädagogik. Während des Studiums absolvierte sie diverse Hospitanzen und Praktika, u.a. am Staatstheater Darmstadt, am Staatstheater Mainz und am Maxim Gorki Theater Berlin. Nach Abschluss des Studiums arbeitete sie zunächst als Regieassistentin am Staatstheater Mainz, bevor sie dort Dramaturgin wurde. In ihrer Zeit in Mainz inszenierte Nadja Blank diverse szenische Lesungen, einen Liederabend, im Zuge des Regiewettbewerbs „Text trifft Regie“ Nadja Wiesers „Im Bau des goldenen Kaninchens“ und im Dezember 2013 Lot Vekemans „Gift“ auf der Bühne des Kleinen Hauses. Seit 2014 arbeitet sie als leitende Dramaturgin und Hausregisseurin an der Burghofbühne Dinslaken.

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