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Das Bildnis des Dorian Gray


Oscar Wilde
ab 23.10.2015

Das Bildnis des Dorian Gray Jugend und Schönheit – das große Versprechen der Kosmetikindustrie mit ihren Milliardenumsätzen, obwohl doch jeder weiß, dass beides nur von kurzer Dauer ist. Was aber, wenn das Versprechen wahr werden könnte?
Wenn der Deal lautet: Ewige Schönheit und Jugend für den Preis deiner Seele? Dorian Gray kann dem Angebot von Lord Henry nicht widerstehen. „Jugend, Dorian! Jugend! Es gibt nichts Kostbareres auf der Welt!“ Er ist bereit seine Seele zu verkaufen. Dafür wird zukünftig sein Portrait, ein Gemälde seines Freundes Basil, anstatt seiner altern. Dorian hat sich dadurch ganz in die Hände von Lord Henry und dessen Lebensmotto: ‚Sei egoistisch!‘ begeben. Der Mensch hat sich selbst gegenüber die Pflicht, einem hellenistischen Ideal nachzueifern.
„Jeder Wunsch, den wir unterdrücken, bleibt im Kopf stecken wie ein Splitter und vergiftet uns.“ Dorian greift das Leben beim Schopfe. Er verliebt sich, will sogar heiraten. Doch er erkennt an seiner angebeteten Schauspielerin plötzlich ihr Unvermögen und lässt sie sitzen. Von nun an gerät er immer tiefer in den Strudel des Bösen. Immer noch mit der Fassade eines gutaussehenden, jungen und unschuldigen Mannes gesegnet, lebt er im Drogenrausch, verführt Frauen und gibt sich mit Haut und Haar der zerstörerischen Sehnsucht nach einem wilden, freien Leben hin – ohne Rücksicht auf Verluste.
In seinem bedeutenden Roman der Weltliteratur stellt Oscar Wilde die Frage der Moral auf den Prüfstand und lotet die menschliche Seele auf alle Abgründe hin aus.

Bühnenfassung:
John von Düffel

Team

Inszenierung und Bühne:Joachim von Burchard
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Joachim von Burchard

Joachim von Burchard gründete mit Beginn seines Studiums der Kulturpädagogik in Hildesheim das Theater Mahagoni. Ab 2000 inszenierte und spielte er mit Theater M21 und Theater Matz für Kinder. Die Bearbeitung theaterfremder Stoffe für die Bühne ist ein Schwerpunkt seiner Arbeit.
Mehrere seiner Inszenierungen wurden zu den wichtigsten Festivals für freies Theater wie „Politik im freien Theater“,“ Impulse“ und „Aua, wir leben“ in Bern eingeladen.
2007 gewann er mit Theater M21 und seiner Inszenierung »Ehrgeiz für alle« den Preis der Niedersächsischen Lottostiftung. Seine Inszenierung »Die Abende« nach Gerard Reve wurde für die beste Inszenierung und beste Dramatisierung beim Deutschen Literatur Theater Festival ausgezeichnet.
Von 2008 bis 2014 war er künstlerischer Leiter des jungen schauspiels am Deutschen Theater in Göttingen. Hier inszenierte er zahlreiche Uraufführungen und Familienstücke sowie Stücke mit bekannten Titeln wie „Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ nach Thomas Mann, „Der kleine Prinz“, nach Saint- Exupéry, „Salome“ von Oskar Wilde, „Die Verwandlung“ und von Franz Kafka.
Unter der Intendanz von Mirko Schombert inszeniert Joachim von Burchard nun erstmals an der Burghofbühne Dinslaken.
Kostüme:Jeannine Simon
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Jeannine Simon

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Ensemble

Dorian Gray:Carlo Sohn
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Carlo Sohn

Carlo Sohn, geboren 1987 in Duisburg, probierte zunächst unterschiedliche Berufszweige aus, bevor er sich für den Weg als Schauspieler entschied. 2011 machte er seinen Abschluss an der Theaterakademie Köln. Er wirkte bei einigen Film- und Fernsehproduktionen mit (Sat1 und WDR), spielte im Zimmertheater Rottweil und am Theater Münster, bevor er von 2013 bis 2016 festes Ensemblemitglied an der Burghofbühne Dinslaken wurde. Hier wirkt er in zahlreichen Produktionen mit wie u.a. "1984" als Winston Smith, in „Das kleine Gespenst“ in der Titelrolle, sowie ebenfalls in der Titelrolle in "Das Bildnis des Dorian Gray". Als Gast wird er weiterhin an der Burghofbühne zu sehen sein.
Lord Henry:Markus Kloster
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Markus Kloster

Informationen folgen in Kürze ...
Basil Hallword:Thomas Peters
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Thomas Peters

Informationen zur Zeit nicht verfügbar
Sibyl Vane:Lara Christine Schmidt
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Lara Christine Schmidt

Lara Christine Schmidt ist 1988 in Haiger (Hessen) geboren. Nach dem Abitur absolvierte sie ihre Schauspielausbildung am Hamburger Schauspiel-Studio Frese. Während dieser Zeit spielte sie unter anderem in der Inszenierung "wund.es.heim.innen/nacht - ein Projekt" und "Staub.Woyzeck", beides unter der Regie von Gernot Grünewald (Preisträger Körber Studio Junge Regie 2011) und hatte ein Gastengagement am Ernst-Deutsch-Theater im Märchen "Das tapfere Schneiderlein". Von 2012 bis 2016 war sie festes Ensemblemitglied der Burghofbühne Dinslaken, wo sie u.a. in "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" in der Titelrolle, in "Frühstück bei Tiffany" als Holly Golightly und als Julia in "1984" und weiteren zahlreichen Inszenierungen mitwirkte. Als Gast spielt sie weiterhin an der Burghofbühne Dinslaken.
Jim Vane:Daniele Nese
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Daniele Nese

Daniele Nese, 1983 in Remscheid geboren, besuchte die Schauspielschule der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz. Während seiner Ausbildung spielte er am Landestheater Linz unter anderem in „Sinn“ von Anja Hilling (Regie: Peter Kleinert) und in Shakespeares „Wie es euch gefällt“ (Regie: Cornelia Crombholz). Von 2011 bis 2014 war Daniele Nese festes Ensemblemitglied an der Burghofbühne Dinslaken. Dort spiele er in zahlreichen Produktionen, u.a. die Rolle des D'Artagngan in „Die drei Musketiere“, Klov in „Endspiel“ von Samuel Beckett, Hortensio in „Der Widerspenstigen Zähmung“ (Shakespeares) und den Monolog „Softgun“ von Kjelbye. Zur Zeit ist Daniele Nese in "A Clockwork Orange" zu sehen.

 

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