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Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner


Komödie von Ingrid Lausund
ab 11.03.2016

Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner Die Worte „Afrika“ und „Spenden“ lösen zuverlässig die immer gleichen Bilder von Kindern mit aufgequollenen Bäuchen und Fliegen in den Augenwinkeln aus. Reflexartig folgt das schlechte Gewissen und die Gewissheit: „Da müsste man mal was machen“. Fünf übermotivierte Menschen versuchen gemeinsam eine würdevolle, attraktive, spritzige und völlig diskriminierungsfreie Charity-Veranstaltung für den Bau einer Schule in Guinea-Bissau in Westafrika auf die Beine zu stellen. Doch der Grat der Political Correctness ist gefährlich schmal – im Gegensatz zu den Egos der Gutmenschen auf der Bühne. Soll es eine selbst gebastelte Palme geben oder nicht? Darf man die afrodeutsche Freundin ins Programm einbauen, wenn alle C-Promis abgesagt haben, oder ist das zu sehr Klischee? Und ist sie überhaupt schwarz genug? Wieso darf man das Wort Barmherzigkeit eigentlich nicht verwenden? Und vor allem: Sind alle Menschen wirklich gleich viel wert? Die Probe ist anstrengend, nervenaufreibend und treibt die Befindlichkeiten aller Beteiligten bis an die Schmerzgrenze. Wo sind die Grenzen des guten Geschmacks? Darf man die Wahrheit aussprechen?
Der versteckte Rassismus lauert schließlich überall! Also machen sich am besten alle erst mal ein bisschen locker …
Eine bissige Komödie, die pointiert die Sorgen um Political Correctness, das eigene schlechte Gewissen und die Grenzen des Anstands gekonnt aufs Korn nimmt.

Spieldauer:
ca. 2 Stunden

Team

Inszenierung und Bühne:Mirko Schombert
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Mirko Schombert

Mirko Schombert wurde 1980 in Essen geboren. Neben seinem Studium der Theater-, Medien- und Politikwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum absolvierte er eine Weiterbildung zum Theaterpädagogen. Bereits vor und während des Studiums spielte er in freien Gruppen und inszenierte dort diverse Produktionen. Von 2002 bis 2006 arbeitete Schombert als freischaffender Theaterpädagoge in NRW - unter anderem für die Theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück. In der Spielzeit 2006/07 war er als Regieassistent am Staatstheater Mainz engagiert, bevor er als Theaterpädagoge an die Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld und Mönchengladbach wechselte. Von 2008 – 2010 war Mirko Schombert als Theaterpädagoge und Gründungsmitglied des jungen schauspiels am Deutschen Theater in Göttingen tätig und kehrte 2010 in neuer Funktion als Leiter des Kinder- und Jugendtheaters ans Staatstheater Mainz zurück. Mit der Spielzeit 2014/2015 tritt Mirko Schombert die Intendanz der Burghofbühne Dinslaken an und inszeniert in seiner ersten Spielzeit „1984“ von George Orwell und „Das kleine Gespenst“ von Otfried Preußler.
Inszenierung und Dramaturgie:Nadja Blank
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Nadja Blank

geboren 1983 in Darmstadt, studierte in Frankfurt Theater-, Film- und Medienwissenschaften, Musikwissenschaft und Pädagogik. Während des Studiums absolvierte sie diverse Hospitanzen und Praktika, u.a. am Staatstheater Darmstadt, am Staatstheater Mainz und am Maxim Gorki Theater Berlin. Nach Abschluss des Studiums arbeitete sie zunächst als Regieassistentin am Staatstheater Mainz, bevor sie dort Dramaturgin wurde. In ihrer Zeit in Mainz inszenierte Nadja Blank diverse szenische Lesungen, einen Liederabend, im Zuge des Regiewettbewerbs „Text trifft Regie“ Nadja Wiesers „Im Bau des goldenen Kaninchens“ und im Dezember 2013 Lot Vekemans „Gift“ auf der Bühne des Kleinen Hauses. Seit 2014 arbeitet sie als leitende Dramaturgin und Hausregisseurin an der Burghofbühne Dinslaken.
Kostüme:Sandra Nienhaus
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Sandra Nienhaus

Sandra Nienhaus, geboren in Wesel, absolvierte eine Ausbildung zur Damenschneiderin, arbeitete zwei Jahre als Schneiderin, bevor sie Modedesign studierte. Vor Beendigung ihres Studiums begann sie als Damenschneiderin an der Burghofbühne Dinslaken zu arbeiten. Seit 1997 ist sie hier Gewandmeisterin und Leiterin der Kostümabteilung.

Ensemble

Eva:Lara Christine Schmidt
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Lara Christine Schmidt

Lara Christine Schmidt ist 1988 in Haiger (Hessen) geboren. Nach dem Abitur absolvierte sie ihre Schauspielausbildung am Hamburger Schauspiel-Studio Frese. Während dieser Zeit spielte sie unter anderem in der Inszenierung "wund.es.heim.innen/nacht - ein Projekt" und "Staub.Woyzeck", beides unter der Regie von Gernot Grünewald (Preisträger Körber Studio Junge Regie 2011) und hatte ein Gastengagement am Ernst-Deutsch-Theater im Märchen "Das tapfere Schneiderlein". Von 2012 bis 2016 war sie festes Ensemblemitglied der Burghofbühne Dinslaken, wo sie u.a. in "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" in der Titelrolle, in "Frühstück bei Tiffany" als Holly Golightly und als Julia in "1984" und weiteren zahlreichen Inszenierungen mitwirkte. Als Gast spielt sie weiterhin an der Burghofbühne Dinslaken.
Christine:Christiane Wilke
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Christiane Wilke

Christiane Wilke ist Gast an der Burghofbühne Dinslaken in den Produktionen "Frühstück bei Tiffany" und "Faust".
Leo:Benedikt Thönes
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Benedikt Thönes

1986 geboren, absolvierte zunächst eine Ausbildung zum bekleidungstechnischen Assistenten, bevor er von 2009 bis 2013 an die Theaterakademie Vorpommern ging. Im Rahmen seiner Ausbildung bespielte er die Vorpommersche Landesbühne, das Landestheater Neustrelitz, das Schauspielhaus Neubrandenburg, das Theater Zinnowitz “Die Blechbüchse”, die Barther Boddenbühne und die Hafenfestspiele Usedom. Nach seinem Abschluss war er mit dem "Theater auf Tour Darmstadt" unterwegs. Von 2014 bis 2016 war Benedikt Thönes festes Ensemblemitglied an der Burghofbühne Dinslaken und spielte zahlreiche Produktionen im Kinder- und Jugendtheater, u.a. die Monologe "Alle seine Entlein" und „Gullivers Reisen“ sowie in den Produktionen „So lonely“, „Das kleine Gespenst“ und im Abendspielplan in „1984“ und „Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner“. Für diese Produktion kehrt er als Gast an die Burghofbühne zurück. Ab der Spielzeit 2016/17 ist Benedikt Thönes am Theater Münster engagiert.
Eckhard:Christoph Bahr
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Christoph Bahr

Christoph Bahr, 1985 in Wiesbaden geboren, studierte zunächst in Passau European Studies, sowie Amerikanistik und Sprachen Nordeuropas und des Baltikums an der Universität Mainz. Von 2009 bis 2013 war er Schauspielstudent an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. In dieser Zeit spielte er unter anderem am Schauspiel Frankfurt in „Die dritte Generation“ von Rainer Werner Fassbinder (Regie: Alice Buddeberg), am Gallus Theater „Chatroom – Mon amour“ ein szenischer Liederabend (Regie: Anita Iselin; Musikalische Leitung: Günter Lehr) und am Staatstheater Darmstadt in „Immer zu Immer zu! Ein Büchnerprojekt Woyzeck – Leonce und Lena“ (Regie: Werner Wölbern). Von 2013 bis 2016 war Christoph Bahr festes Ensemblemitglied an der Burghofbühne Dinslaken. Hier spielte er u.a. in „Der Widerspenstigen Zähmung“, „A Clockwork Orange“, „1984“, „Schmetterlinge sind frei“, sowie in „Ein Volksfeind“. Für die beiden letztgenannten Produktionen kehrt er als Gast an die Burghofbühne zurück. Ab Herbst 2016 ist Christoph Bahr am Rheinischen Landestheaters Neuss engagiert.

 

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