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Tartuffe


Komödie von Molière
ab 10.01.2020

Tartuffe Wie konnte das passieren? Um ein Haar hätte die Heuchelei gesiegt! Dabei wusste es doch jeder: Tartuffe ist ein Betrüger, ein Scharlatan, ein Angeber, ein Lügner. Dennoch schafft er es, sich im Haus von Orgon und seiner Familie einzunisten und unentbehrlich zu machen. Und wie zum Teufel macht er das? Er, der keinerlei moralische Ansprüche an sich selbst stellt, der verschwenderisch, genusssüchtig und ganz und gar hedonistisch lebt, hat aber gleichzeitig das Charisma eines Heilsbringers: Er predigt Moral, er stiftet (Lebens-)Sinn und er propagiert einen gesunden Lebensstil und trifft damit bei Orgon ins Schwarze. Bald werden dem Betrüger Haus und Besitz überschrieben. Jetzt ist die Familie gefragt. Irgendwie muss dieser Lügenbaron doch aufzuhalten sein? Doch sämtliche Bemühungen Tartuffe zu entlarven, führen nicht zum Ziel, sondern verkehren sich teilweise sogar ins Gegenteil. Orgon verspricht Tartuffe seine Tochter Mariane und befördert noch den äußerst fragwürdigen Kontakt zwischen seiner Ehefrau und Tartuffe – mehr Komödie und Absurdität geht kaum!

Molière zeigt uns mit Tartuffe eine Figur, die so offensichtlich lügt, dass sich die Balken biegen, aber lange Zeit nicht brechen. Umso erschütternder ist es allerdings, dass der Mann trotz aller Skrupellosigkeit so erfolgreich ist und es niemandem gelingt, ihn aufzuhalten. Es stellt sich die Frage: Wollen wir vielleicht alle lieber belogen werden, als der Wahrheit ins Auge zu schauen? Molières Komödie, die zu Lebzeiten des Autors gleich zweimal von der Zensur verboten wurde, zeigt uns erschreckend aktuell, zu wie viel Scheinheiligkeit, Ignoranz und Selbstbetrug der Mensch fähig ist.

Team

Inszenierung:Boris C. Motzki
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Boris C. Motzki

Boris C. Motzki, geboren 1980 in Worms am Rhein, studierte Theaterwissenschaft und Deutsche Philologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Magister-Abschluss 2006).
2003 wurde sein Lyrikband Barbara oder sind Träume Wirklichkeit veröffentlicht.
Von 2006 bis 2009 arbeitete er als fester Regieassistent am Nationaltheater Mannheim. In dieser Zeit entstanden die ersten eigenen Inszenierungen.
Seit 2009 war er als freischaffender Regisseur und Dramaturg tätig, u.a. regelmäßig am Staatstheater Darmstadt.
Seine Inszenierungen wurden immer wieder zu Festivals eingeladen (Kaltstart Hamburg, Bayerische Theatertage).
Von 2014-21017 war er stellv. Intendant, Schauspielleiter und Chefdramaturg am Landestheater Eisenach. In dieser Zeit entwickelte er neue Formate wie die Late-Night Eisenacht! und inszenierte u.a. die Uraufführung Ablass von David Gieselmann.
Motzki arbeitet zudem als Gastdozent (Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Schauspielschule Mainz, TU Darmstadt) und als Autor (Hartmann & Stauffacher Verlag Köln).
2016 wurde er in die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste aufgenommen.
Nach einer freischaffenden Saison 2017/2018, in der er u. a. Der Spieler am Theater Trier inszenierte, ist er ab der Spielzeit 2018/2019 Dramaturg am Staatstheater Mainz.

Foto Copyright by Marie Helene Anschütz
Bühne und Kostüme:Manuel Kolip
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Manuel Kolip

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Dramaturgie:Nadja Blank
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Nadja Blank

geboren 1983 in Darmstadt, studierte in Frankfurt Theater-, Film- und Medienwissenschaften, Musikwissenschaft und Pädagogik. Während des Studiums absolvierte sie diverse Hospitanzen und Praktika, u.a. am Staatstheater Darmstadt, am Staatstheater Mainz und am Maxim Gorki Theater Berlin. Nach Abschluss des Studiums arbeitete sie zunächst als Regieassistentin am Staatstheater Mainz, bevor sie dort Dramaturgin wurde. In ihrer Zeit in Mainz inszenierte Nadja Blank diverse szenische Lesungen, einen Liederabend, im Zuge des Regiewettbewerbs „Text trifft Regie“ Nadja Wiesers „Im Bau des goldenen Kaninchens“ und im Dezember 2013 Lot Vekemans „Gift“ auf der Bühne des Kleinen Hauses. Seit 2014 arbeitet sie als leitende Dramaturgin und Hausregisseurin an der Burghofbühne Dinslaken. Hier inszenierte sie u.a. "Kollaps" und "Bunbury oder die Kunst ernst zu sein".
Regieassistenz:Julia Kempf
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Julia Kempf

1992 geboren, absolvierte eine Ausbildung zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit und hospitierte parallel am Landestheater Dinkelsbühl. Im Anschluss wurde sie Regieassistentin in Dinkelsbühl, wo sie auch immer wieder auf der Bühne mitwirkte. Julia Kempf arbeitete außerdem auf den Messen der Inthega und bei den Bayerischen Theatertagen. Ab 2014 ist sie Regieassistentin an der Burghofbühne Dinslaken.

Ensemble

Orgon:Arno Kempf
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Arno Kempf

Arno Kempf, 1965 in Offenburg geboren, absolvierte seine Ausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz. Seitdem war er unter anderem Ensemblemitglied an Theatern in Essen, Graz, Tirol, Bad Vilbel und Klingenberg. Hinzu kommen zahlreich Haupt- und Episodenrollen in Filmen und Serien.
An der Burghofbühne Dinslaken spielte er u.a. Dorfrichter Adam in "Der zerbrochne Krug" sowie Meister Eder in "Pumuckl zieht das große Los".
Elmire, seine Frau:Christiane Wilke
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Christiane Wilke

Christiane Wilke schloss ihre Schauspielausbildung am "Theater der Keller" 2003 ab und gastierte bereits in der Saison 2004/2005 an der Burghofbühne. Zur Zeit ist sie in "Frühstück bei Tiffany", "Tintenherz", sowie in "Der zerbrochne Krug" an der Burghofbühne zu sehen. Aktuell spielt sie die Mutter Courage in Brechts "Mutter Courage und ihre Kinder" und in "Extrem laut und unglaublich nah". In der Spielzeit 2019/20 wird sie in "Fahrenheit 451" und in "Tartuffe" zu sehen sein.
Damis, sein Sohn:Philip Pelzer
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Philip Pelzer

1989 in München geboren, wuchs Philip Pelzer zunächst in Iserlohn und später in der Nähe von Bremen auf. Nach seinem Abitur ging er für die Zeit seines Wehrdienstes zur Marine. In dieser Zeit legte er überraschenderweise den Grundstein für seinen Weg zum Theater: Er spielte im Theater in Wilhelmshaven in dem Stück „Schlicksoldaten“ mit, die einen waschechten Marinesoldaten suchten. Nach einem weiteren Stück bewarb sich Philip Pelzer an Schauspielschulen und absolvierte die Schauspielausbildung schließlich am Hamburger Schauspielstudio Frese. Während seiner Ausbildung spielte er bereits an unterschiedlichen Theatern, wie dem Deutsches Schauspielhaus Hamburg und dem Altonaer Theater. Anschließend ging Philip Pelzer an das Theater für Niedersachsen, sowie das Theater Maßbach. Zuletzt war er für drei Jahre am KJT Dortmund engagiert. Ab der Spielzeit 2018/19 ist er festes Ensemblemitglied der Burghofbühne Dinslaken. Hier spielt er unter anderem Jack Worthing in "Bunbury" und in der nächsten Spielzeit Karl in "Die Räuber".
Mariane, seine Tochter:Maren Kraus
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Maren Kraus

Maren Kraus, 1992 in Karlsruhe geboren, absolvierte zunächst eine klassische Ballettausbildung und stand in ihrer Heimat für zahlreiche Tanz-, Musical-, und Theaterproduktionen auf der Bühne. 2013 besuchte sie die Schule für Schauspiel Wiesbaden und wechselte dann 2014 an die Schauspielschule Bühnenstudio Hamburg, wo sie 2017 ihren Abschluss machte.
2014 spielte sie die Titelrolle in dem Spielfilm „Elise“ an der Seite von Michael Mendel und wirkte anschließend in weiteren Film- und Fernsehproduktionen mit. Der Kurzfilm „Isle of Amber“ wurde auf den Internationalen Filmfestspielen in Cannes ausgestrahlt. Neben Arbeiten im Performance-Bereich und der freien Szene in Hamburg, unter anderem in den Zinnwerken Wilhelmsburg und dem Medienbunker an der Feldstraße, arbeitete Maren schon während der Ausbildung als Gast an den Hamburger Kammerspielen und dem Altonaer Theater. In der Doppel- und Titelrolle Shen Te / Shui Ta gab sie im Sommer 2018 ihr Theaterdebüt am Ernst Deutsch Theater Hamburg mit „Der gute Mensch von Sezuan“ unter der Regie von Wolf-Dietrich Sprenger. An der Burghofbühne Dinslaken spielt sie nun als Gast in „Pumuckl zieht das große Los“ sowie in „Kinder von Nothingtown“, bevor sie dann ab der Spielzeit 2019/20 festes Ensemblemitglied wird.
Valere, deren Verlobter:Markus Penne
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Markus Penne

Markus Penne wurde 1982 in Essen geboren und absolvierte seine Schauspielausbildung von 2006 bis 2010 an der SCHULE DES THEATERS im THEATER DER KELLER in Köln. Bereits während dieser Zeit gastierte er am HESSISCHEN LANDESTHEATER MARBURG und hat in etlichen Produktionen am THEATER DER KELLER mitgewirkt. Unter anderem in „Die Banalität der Liebe“ (Regie: Heinz Simon Keller) sowie „König Ödipus“ (Regie: Hüseyin Michael Cirpici), eine Kooperation mit den WUPPERTALER BÜHNEN. Beide Stücke wurden 2009 für den KÖLNER THEATERPREIS nominiert. Im direkten Anschluss seiner Ausbildung folgte von 2010 bis 2015 ein Festengagement am PFALZTHEATER KAISERSLAUTERN. Mit der Produktion „Schafinsel“ (Regie: Philipp Preuss), die 2013 am PFALZTHEATER KAISERSLAUTERN uraufgeführt wurde, gastierte er am DEUTSCHEN THEATER BERLIN im Rahmen der AUTORENTHEATERTAGE. Seit 2015 lebt Markus Penne wieder in Köln und debütiert an der Burghofbühne Dinslaken als „Fred“ in „Frühstück bei Tiffany“. Am THEATER DER KELLER in Köln spielt er das Stück „Die Ereignisse“ (Regie: Heinz Simon Keller) und wurde dafür mit dem Kurt-Hackenberg-Preis 2016 ausgezeichnet. Von 2016 bis 2018 war er festes Ensemblemitglied der Burghofbühne und spielte unter anderem Humboldt in „Die Vermessung der Welt", Gerichtsrat Walter in "Der zerbrochne Krug" und viele andere Rollen. Als Gast spielt er in der Spielzeit 2019/20 in "die Räuber" und in "Tartuffe".
Cleante, ein alter Freund:Malte Sachtleben
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Malte Sachtleben

Malte Sachtleben wurde 1990 in Hamburg geboren und verbrachte seine Kindheit im dörflichen Umland der Hansestadt. Nach dem Abitur verschlug es ihn nach Rostock, wo er zunächst eine Kochausbildung anfing, die er ebenso wieder abbrach wie das darauffolgende Latein und Theologie- Studium. Seiner langjährigen Leidenschaft für das Theater folgend, begann er 2012 seine Schauspielausbildung am Hamburger Schauspielstudio Frese, die er 2015 als staatlich anerkannter Schauspieler abschloss. Während der Ausbildung war er bereits im Thalia Theater Hamburg, im Haus 73 und in der Kulturfabrik Kampnagel zu sehen. Es folgten Engagements am Schauspielhaus Hamburg, am Monsun Theater Hamburg und beim Berliner Tour-Theater Radiks. Von 2016 bis 2018 war Malte Sachtleben festes Ensemble-Mitglied am DAS DA THEATER in Aachen. Seit der Spielzeit 2018/19 gehört er zum festen Ensemble an der Burghofbühne Dinslaken. Hier spielt er u.a. Algernon in "Bunbury" und den Chinesen in der Produktion "Der Chinese".

Tartuffe:Istvan Vincze
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Istvan Vincze

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Dorine, das Dienstmädchen:Christine Schaller
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Christine Schaller

Gastschauspielerin in "Tartuffe"

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