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Fahrenheit 451


Schauspiel nach dem Roman von Ray Bradbury
ab 31.10.2019

Fahrenheit 451 451 Grad Fahrenheit – das ist die Temperatur, bei der Papier anfängt zu brennen. Der Feuerwehrmann Guy Montag kennt die Zahl gut, denn in Ray Bradburys Zukunftsvision wird die Feuerwehr nicht mehr zum Löschen von Bränden eingesetzt, sondern um Feuer zu legen. Sie richtet ihre Flammenwerfer gegen die letzten Zeugnisse der Vergangenheit aus Papier, die Bücher. Das System will es so, denn es propagiert: Kunst ist Gewalt, Wissen ist Gefahr und beides muss vernichtet werden. Durch die Begegnung Montags mit der jungen Frau Clarissa, die ihm von einer anderen, besseren Welt berichtet, wachsen Zweifel in ihm: Was macht die Menschen wirklich glücklich? Und warum sind Bücher überhaupt gefährlich? Gibt es ein Denken neben der vorgegebenen Linie der Regierung? Montag will nicht mehr vergessen. Gemeinsam mit Gleichgesinnten beginnt er im Verborgenen zu lesen und Widerstand zu leisten.

Ray Bradbury hat mit „Fahrenheit 451“ einen modernen Klassiker geschrieben. Er beschreibt eine hochtechnisierte Gesellschaft, in der Bücher, Literatur und Philosophie systematisch ausgerottet werden, weil selbstständiges Denken die Gesellschaft destabilisieren würde. Doch was passiert mit dieser Welt, wenn wir alle Gedanken, die schon einmal formuliert wurden, aufgeben und uns nur noch massenmedial einlullen lassen? Ein zeitloses Plädoyer für das Erinnern und das Denken!

Team

Inszenierung:Nadja Blank
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Nadja Blank

geboren 1983 in Darmstadt, studierte in Frankfurt Theater-, Film- und Medienwissenschaften, Musikwissenschaft und Pädagogik. Während des Studiums absolvierte sie diverse Hospitanzen und Praktika, u.a. am Staatstheater Darmstadt, am Staatstheater Mainz und am Maxim Gorki Theater Berlin. Nach Abschluss des Studiums arbeitete sie zunächst als Regieassistentin am Staatstheater Mainz, bevor sie dort Dramaturgin wurde. In ihrer Zeit in Mainz inszenierte Nadja Blank diverse szenische Lesungen, einen Liederabend, im Zuge des Regiewettbewerbs „Text trifft Regie“ Nadja Wiesers „Im Bau des goldenen Kaninchens“ und im Dezember 2013 Lot Vekemans „Gift“ auf der Bühne des Kleinen Hauses. Seit 2014 arbeitet sie als leitende Dramaturgin und Hausregisseurin an der Burghofbühne Dinslaken. Hier inszenierte sie u.a. "Kollaps" und "Bunbury oder die Kunst ernst zu sein".
Bühne und Kostüme:Jörg Zysik
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Jörg Zysik

Jörg Zysik, 1971 in Wolgast geboren, studierte Bühnenbild an der Kunstakademie Düsseldorf bei Karl Kneidl. Seinen Abschluss als Meisterschüler machte er 2009 mit einer Arbeit zur Oper Fidelio. Bereits während seines Studiums war er mit eigenen Kurzfilmen und Bühnenbildentwürfen bei Gruppenausstellungen in der Kunsthalle Düsseldorf und im Kunstverein Recklinghausen vertreten. Als Bühnenbildassistent für Karl Kneidl wurde er bei Inszenierungen von u.a. Peter Zadek und Alfred Kirchner an verschiedenen Häusern in Deutschland, der Schweiz und Österreich engagiert.
Das erste eigene Bühnen- und Kostümbild realisierte er 2006 für die „Krankheit der Jugend“-Inszenierung am FFT Düsseldorf. Seit dem führen ihn seine Arbeiten an verschiedene Theater im In- und Ausland und nun mit „Volksfeind“ erstmals an die Burghofbühne Dinslaken.In dieser Spielzeit entwirft er Bühne und Kostüme für "Die Vermessung der Welt" sowie "Männerhort".
Jörg Zysik lebt und arbeitet als freier Bühnenbildner in Bremen.
Musik:Jan Exner
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Jan Exner

geboren 1964 in Kassel, studiert Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Musik an der Universität Hildesheim. Von 2009 bis 2014 ist er festes Ensemblemitglied des jungen Schauspiels am Deutschen Theater Göttingen. Zuvor wirkt er als Musiker, Schauspieler und Hörspielproduzent bei verschiedenen freien Theatergruppen, u.a. Theater M21, BOXENTEAM; CULTURA und dem Theater »fensterzurstadt«, mit. Mit Nicola Bongard gründet er die Hörspiel-Gruppe »pepperworth produktionen«. Zwei Mal hat Jan Exner den internationalen Hörspielwettbewerb der Leipziger Buchmesse gewonnen. Am Deutschen Theater Göttingen wirkt er als Musiker und Schauspieler zuletzt u.a. bei »Die Orestie«, »Jedermann«, »Mein Innerer Elvis (UA)« und »Die Wahrheit über Frankie« mit.
An der Burghofbühen Dinslaken ist er als Musiker in "Casanova" und "Die Vermessung der Welt" auf der Bühne zu sehen und zu hören.

Ensemble

Guy Montag:Philip Pelzer
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Philip Pelzer

1989 in München geboren, wuchs Philip Pelzer zunächst in Iserlohn und später in der Nähe von Bremen auf. Nach seinem Abitur ging er für die Zeit seines Wehrdienstes zur Marine. In dieser Zeit legte er überraschenderweise den Grundstein für seinen Weg zum Theater: Er spielte im Theater in Wilhelmshaven in dem Stück „Schlicksoldaten“ mit, die einen waschechten Marinesoldaten suchten. Nach einem weiteren Stück bewarb sich Philip Pelzer an Schauspielschulen und absolvierte die Schauspielausbildung schließlich am Hamburger Schauspielstudio Frese. Während seiner Ausbildung spielte er bereits an unterschiedlichen Theatern, wie dem Deutsches Schauspielhaus Hamburg und dem Altonaer Theater. Anschließend ging Philip Pelzer an das Theater für Niedersachsen, sowie das Theater Maßbach. Zuletzt war er für drei Jahre am KJT Dortmund engagiert. Ab der Spielzeit 2018/19 ist er festes Ensemblemitglied der Burghofbühne Dinslaken. Hier spielt er unter anderem Jack Worthing in "Bunbury" und in der nächsten Spielzeit Karl in "Die Räuber".
Hauptmann Beatty:Malte Sachtleben
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Malte Sachtleben

Malte Sachtleben wurde 1990 in Hamburg geboren und verbrachte seine Kindheit im dörflichen Umland der Hansestadt. Nach dem Abitur verschlug es ihn nach Rostock, wo er zunächst eine Kochausbildung anfing, die er ebenso wieder abbrach wie das darauffolgende Latein und Theologie- Studium. Seiner langjährigen Leidenschaft für das Theater folgend, begann er 2012 seine Schauspielausbildung am Hamburger Schauspielstudio Frese, die er 2015 als staatlich anerkannter Schauspieler abschloss. Während der Ausbildung war er bereits im Thalia Theater Hamburg, im Haus 73 und in der Kulturfabrik Kampnagel zu sehen. Es folgten Engagements am Schauspielhaus Hamburg, am Monsun Theater Hamburg und beim Berliner Tour-Theater Radiks. Von 2016 bis 2018 war Malte Sachtleben festes Ensemble-Mitglied am DAS DA THEATER in Aachen. Seit der Spielzeit 2018/19 gehört er zum festen Ensemble an der Burghofbühne Dinslaken. Hier spielt er u.a. Algernon in "Bunbury" und den Chinesen in der Produktion "Der Chinese".

Mildred:Marie Förster
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Marie Förster

Marie Förster, 1992 in Leipzig geboren, studierte an der Theaterakademie Vorpommern. Bereits während ihrer Ausbildung wirkte sie in zahlreichen Produktionen an der Vorpommerschen Landesbühne mit; u.a. in CHARLEYS TANTE, in DIE RÄUBER als Amalia und in GESCHICHTEN AUS DEM WIENER WALD als Valerie. Sie arbeitete unter anderem mit RegisseurInnen wie Herbert Olschok, Swentja Krumscheidt, Oliver Trautwein und Marcus Kaloff. In den Spielzeiten 2016/17 und 17/18 war sie festes Ensemblemitglied an der Burghofbühne Dinslaken. Hier spielte sie unter anderem Meggie in "Tintenherz" sowie Abraxas in "Die kleine Hexe" und zahlreiche Monologe im Kinder- und Jugendtheater. Als Gast geht wirkt sie in der Spielzeit 2019/20 in "Fahrenheit 451" und in "Bunbury" mit.
Clarisse, u.a.:Maren Kraus
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Maren Kraus

Maren Kraus, 1992 in Karlsruhe geboren, absolvierte zunächst eine klassische Ballettausbildung und stand in ihrer Heimat für zahlreiche Tanz-, Musical-, und Theaterproduktionen auf der Bühne. 2013 besuchte sie die Schule für Schauspiel Wiesbaden und wechselte dann 2014 an die Schauspielschule Bühnenstudio Hamburg, wo sie 2017 ihren Abschluss machte.
2014 spielte sie die Titelrolle in dem Spielfilm „Elise“ an der Seite von Michael Mendel und wirkte anschließend in weiteren Film- und Fernsehproduktionen mit. Der Kurzfilm „Isle of Amber“ wurde auf den Internationalen Filmfestspielen in Cannes ausgestrahlt. Neben Arbeiten im Performance-Bereich und der freien Szene in Hamburg, unter anderem in den Zinnwerken Wilhelmsburg und dem Medienbunker an der Feldstraße, arbeitete Maren schon während der Ausbildung als Gast an den Hamburger Kammerspielen und dem Altonaer Theater. In der Doppel- und Titelrolle Shen Te / Shui Ta gab sie im Sommer 2018 ihr Theaterdebüt am Ernst Deutsch Theater Hamburg mit „Der gute Mensch von Sezuan“ unter der Regie von Wolf-Dietrich Sprenger. An der Burghofbühne Dinslaken spielt sie nun als Gast in „Pumuckl zieht das große Los“ sowie in „Kinder von Nothingtown“, bevor sie dann ab der Spielzeit 2019/20 festes Ensemblemitglied wird.
Mrs Hudson, u.a. :Christiane Wilke
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Christiane Wilke

Christiane Wilke schloss ihre Schauspielausbildung am "Theater der Keller" 2003 ab und gastierte bereits in der Saison 2004/2005 an der Burghofbühne. Zur Zeit ist sie in "Frühstück bei Tiffany", "Tintenherz", sowie in "Der zerbrochne Krug" an der Burghofbühne zu sehen. Aktuell spielt sie die Mutter Courage in Brechts "Mutter Courage und ihre Kinder" und in "Extrem laut und unglaublich nah". In der Spielzeit 2019/20 wird sie in "Fahrenheit 451" und in "Tartuffe" zu sehen sein.
Faber :Anton Schieffer
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Anton Schieffer

Anton Schieffer

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