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Die Räuber


Drama von Friedrich Schiller
ab 13.09.2019

Die Räuber Karl und Franz, zwei Brüder, die beide die alte Weltordnung des Vaters verachten und die dennoch unterschiedlicher nicht sein könnten: Karl, der Ältere, vom Vater geliebt und gefördert, auf dem besten Wege, durch das Erbe reich zu werden und liiert mit einer tollen Frau, ein Gefühlsmensch und Lebemann. Und daneben Franz, der Jüngere, weniger attraktiv, ohne Erbaussichten, dafür frustriert und eifersüchtig. Natürlich will er all das, was Karl hat: Macht, Geld und Amalia. Und zum Glück ist er nicht auf den Kopf gefallen. Er nutzt seinen kalten Intellekt, um eine raffinierte Intrige zu spinnen, durch die er Karl gegen den Vater ausspielt, bis dieser ihn verstößt. Getrieben von einem starken Gefühl der Ungerechtigkeit in der Welt, wird Karl Anführer einer Räuberbande und zieht durch die Wälder, wo er plündert und mordet – alles unter dem Deckmantel einer Art Robin-Hood-Ideologie als moralische Absolution. Ein konkretes politisches Ziel verfolgt der Student dabei nicht – es gilt mehr ein politisches Unbehagen und eine persönliche Verletzung zu heilen. Karls Losung „Tod oder Freiheit“ lässt keinen Spielraum und zwingt alle Räuber zum Äußersten. Erst als Karl in seine Heimat zurückkehrt, kommen die dreisten Lügen seines Bruders Franz ans Licht und ein blutiger Rachefeldzug nimmt seinen tragischen Lauf.

In „Die Räuber“ zeigt Schiller anhand des privaten Konflikts der Brüder zwei gesellschaftliche Radikalisierungsmuster: Franz instrumenteller Rationalismus und Karls blutiger Idealismus. In einer gemeinsamen Hoffnung auf eine bessere Welt befinden sie sich im permanenten Kriegszustand mit sich selbst und dem Gegenüber. Beide Wege führen zu Radikalität und Brutalität. So steht am Ende wie so oft wieder einmal die Frage: Wie konnte das passieren?

Team

Inszenierung und Ausstattung:André Rößler
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André Rößler

André Rößler, geboren 1978 in Wölfen, studierte drei Jahre Chemie in Jena, wo er parallel am Theater Jena tätig war. Anschließend studierte er Regie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin und machte 2006 sein Diplom. Als freier Regisseur arbeitete er u.a. am Maxim-Gorki-Theater in Berlin, Staatstheataer Mainz, am Staatstheater Stuttgart sowie am Theater Lüneburg. Für seine Inszenierung "Die schmutzigen Hände" am Landestheater Marburg erhielt er 2011 den Preis für die "Beste Regie" sowie das „beste künstlerische Konzept“ bei den hessischen Theatertagen. Von 2013 bis 2016 war er Oberspielleiter am Theater Vorpommern.
Seit August 2016 ist er wieder als freier Regisseur tätig.
Dramaturgie:Nadja Blank
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Nadja Blank

geboren 1983 in Darmstadt, studierte in Frankfurt Theater-, Film- und Medienwissenschaften, Musikwissenschaft und Pädagogik. Während des Studiums absolvierte sie diverse Hospitanzen und Praktika, u.a. am Staatstheater Darmstadt, am Staatstheater Mainz und am Maxim Gorki Theater Berlin. Nach Abschluss des Studiums arbeitete sie zunächst als Regieassistentin am Staatstheater Mainz, bevor sie dort Dramaturgin wurde. In ihrer Zeit in Mainz inszenierte Nadja Blank diverse szenische Lesungen, einen Liederabend, im Zuge des Regiewettbewerbs „Text trifft Regie“ Nadja Wiesers „Im Bau des goldenen Kaninchens“ und im Dezember 2013 Lot Vekemans „Gift“ auf der Bühne des Kleinen Hauses. Seit 2014 arbeitet sie als leitende Dramaturgin und Hausregisseurin an der Burghofbühne Dinslaken. Hier inszenierte sie u.a. "Kollaps" und "Bunbury oder die Kunst ernst zu sein".

Ensemble

mit:Philip Pelzer
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Philip Pelzer

1989 in München geboren, wuchs Philip Pelzer zunächst in Iserlohn und später in der Nähe von Bremen auf. Nach seinem Abitur ging er für die Zeit seines Wehrdienstes zur Marine. In dieser Zeit legte er überraschenderweise den Grundstein für seinen Weg zum Theater: Er spielte im Theater in Wilhelmshaven in dem Stück „Schlicksoldaten“ mit, die einen waschechten Marinesoldaten suchten. Nach einem weiteren Stück bewarb sich Philip Pelzer an Schauspielschulen und absolvierte die Schauspielausbildung schließlich am Hamburger Schauspielstudio Frese. Während seiner Ausbildung spielte er bereits an unterschiedlichen Theatern, wie dem Deutsches Schauspielhaus Hamburg und dem Altonaer Theater. Anschließend ging Philip Pelzer an das Theater für Niedersachsen, sowie das Theater Maßbach. Zuletzt war er für drei Jahre am KJT Dortmund engagiert. Ab der Spielzeit 2018/19 ist er festes Ensemblemitglied der Burghofbühne Dinslaken. Hier spielt er unter anderem Jack Worthing in "Bunbury" und in der nächsten Spielzeit Karl in "Die Räuber".
und:Malte Sachtleben
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Malte Sachtleben

Malte Sachtleben wurde 1990 in Hamburg geboren und verbrachte seine Kindheit im dörflichen Umland der Hansestadt. Nach dem Abitur verschlug es ihn nach Rostock, wo er zunächst eine Kochausbildung anfing, die er ebenso wieder abbrach wie das darauffolgende Latein und Theologie- Studium. Seiner langjährigen Leidenschaft für das Theater folgend, begann er 2012 seine Schauspielausbildung am Hamburger Schauspielstudio Frese, die er 2015 als staatlich anerkannter Schauspieler abschloss. Während der Ausbildung war er bereits im Thalia Theater Hamburg, im Haus 73 und in der Kulturfabrik Kampnagel zu sehen. Es folgten Engagements am Schauspielhaus Hamburg, am Monsun Theater Hamburg und beim Berliner Tour-Theater Radiks. Von 2016 bis 2018 war Malte Sachtleben festes Ensemble-Mitglied am DAS DA THEATER in Aachen. Seit der Spielzeit 2018/19 gehört er zum festen Ensemble an der Burghofbühne Dinslaken. Hier spielt er u.a. Algernon in "Bunbury" und den Chinesen in der Produktion "Der Chinese".

und:Maren Kraus
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Maren Kraus

Maren Kraus, 1992 in Karlsruhe geboren, absolvierte zunächst eine klassische Ballettausbildung und stand in ihrer Heimat für zahlreiche Tanz-, Musical-, und Theaterproduktionen auf der Bühne. 2013 besuchte sie die Schule für Schauspiel Wiesbaden und wechselte dann 2014 an die Schauspielschule Bühnenstudio Hamburg, wo sie 2017 ihren Abschluss machte.
2014 spielte sie die Titelrolle in dem Spielfilm „Elise“ an der Seite von Michael Mendel und wirkte anschließend in weiteren Film- und Fernsehproduktionen mit. Der Kurzfilm „Isle of Amber“ wurde auf den Internationalen Filmfestspielen in Cannes ausgestrahlt. Neben Arbeiten im Performance-Bereich und der freien Szene in Hamburg, unter anderem in den Zinnwerken Wilhelmsburg und dem Medienbunker an der Feldstraße, arbeitete Maren schon während der Ausbildung als Gast an den Hamburger Kammerspielen und dem Altonaer Theater. In der Doppel- und Titelrolle Shen Te / Shui Ta gab sie im Sommer 2018 ihr Theaterdebüt am Ernst Deutsch Theater Hamburg mit „Der gute Mensch von Sezuan“ unter der Regie von Wolf-Dietrich Sprenger. An der Burghofbühne Dinslaken spielt sie nun als Gast in „Pumuckl zieht das große Los“ sowie in „Kinder von Nothingtown“, bevor sie dann ab der Spielzeit 2019/20 festes Ensemblemitglied wird.
und:Markus Penne
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Markus Penne

Markus Penne wurde 1982 in Essen geboren und absolvierte seine Schauspielausbildung von 2006 bis 2010 an der SCHULE DES THEATERS im THEATER DER KELLER in Köln. Bereits während dieser Zeit gastierte er am HESSISCHEN LANDESTHEATER MARBURG und hat in etlichen Produktionen am THEATER DER KELLER mitgewirkt. Unter anderem in „Die Banalität der Liebe“ (Regie: Heinz Simon Keller) sowie „König Ödipus“ (Regie: Hüseyin Michael Cirpici), eine Kooperation mit den WUPPERTALER BÜHNEN. Beide Stücke wurden 2009 für den KÖLNER THEATERPREIS nominiert. Im direkten Anschluss seiner Ausbildung folgte von 2010 bis 2015 ein Festengagement am PFALZTHEATER KAISERSLAUTERN. Mit der Produktion „Schafinsel“ (Regie: Philipp Preuss), die 2013 am PFALZTHEATER KAISERSLAUTERN uraufgeführt wurde, gastierte er am DEUTSCHEN THEATER BERLIN im Rahmen der AUTORENTHEATERTAGE. Seit 2015 lebt Markus Penne wieder in Köln und debütiert an der Burghofbühne Dinslaken als „Fred“ in „Frühstück bei Tiffany“. Am THEATER DER KELLER in Köln spielt er das Stück „Die Ereignisse“ (Regie: Heinz Simon Keller) und wurde dafür mit dem Kurt-Hackenberg-Preis 2016 ausgezeichnet. Von 2016 bis 2018 war er festes Ensemblemitglied der Burghofbühne und spielte unter anderem Humboldt in „Die Vermessung der Welt", Gerichtsrat Walter in "Der zerbrochne Krug" und viele andere Rollen. Als Gast spielt er in der Spielzeit 2019/20 in "die Räuber" und in "Tartuffe".
und:Marco Pickart Alvaro
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Marco Pickart Alvaro

Gastschauspieler in "Die Räuber".
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Arno Kempf

Arno Kempf, 1965 in Offenburg geboren, absolvierte seine Ausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz. Seitdem war er unter anderem Ensemblemitglied an Theatern in Essen, Graz, Tirol, Bad Vilbel und Klingenberg. Hinzu kommen zahlreich Haupt- und Episodenrollen in Filmen und Serien.
An der Burghofbühne Dinslaken spielte er u.a. Dorfrichter Adam in "Der zerbrochne Krug" sowie Meister Eder in "Pumuckl zieht das große Los".
und:Leandra Fili
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Leandra Fili

Leandra Fili, gebürtig aus Köln, wohnhaft in Köln und Rom, ist eine deutsch- italienische Schauspielerin.
Vor Beginn ihrer Schauspielausbildung an der Arturo Schauspielschule in Köln im Jahr 2013 absolvierte Leandra ihren Bachelor of Arts in Film- und Theaterwissenschaften an der Universität Siegen.
Im Jahr 2017 absolviert sie mit der Bühnenreife und der Aufnahme in die ZAV ihre Ausbildung zur Schauspielerin für Film-, Theater- und Mikrofonsprechen.
Schon während der Schauspielausbildung hat Leandra bei zahlreichen Fernsehproduktionen, unter anderem bei der "Lindenstrasse", "Die Läusemutter", "Alles Was zählt" und Pussy Terror an der Seite von Caroline Kebekus mitgewirkt.
Leandra ist in verschiedenen Werbespots für Nescafé, Berliner Volksbank, Fotokasten und weiteren zu sehen.
2018 hatte Leandra ihr Debüt in Italien mit dem italienischen Kinofilm "Il ladro di giorni“.
Zuletzt hat Leandra das Stück „Oh, diese Eltern“ an der Komödie Düsseldorf gespielt und spielt seit 2018 das Stück "Mamamuh und die Krähe" im Kinder- und Jugendtheater am Westfälischen Landestheater.
Neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin ist Leandra ebenfalls als Sprecherin tätig.
Sie hat Werbespots für "Schwarzkopf" und "Das Örtliche" gesprochen und ist die Stimme der Kinderhörbücher „Freche Mädchen“, "Janne & Ida – Eine fast perfekte Ponyüberraschung" und "Unser Wetter. Auf Entdeckungsreise."
und :Markus J. Bachmann
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Markus J. Bachmann

Markus J. Bachmann

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