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Kinder von Nothingtown - Gewinnerstück des Kathrin-Türks-Preises 2018


Lisa Danulat
ab 14 Jahren
ab 22.06.2019

Kinder von Nothingtown - Gewinnerstück des Kathrin-Türks-Preises 2018 Sieben Uhr. Charlys 18. Geburtstag und sie hat für 20 Uhr eingeladen. Erster Fehler. Zum 18 Geburtstag für 20 Uhr einladen? Das ist fast so schlimm, wie auf die Einladung zu schreiben „Bringt gute Laune mit“. Fehler Nummer zwei. Heißt das jetzt, dass niemand kommt? Heißt das, dass Charly alleine erwachsen werden muss? Eine absolute Horrorvorstellung. Ein Albtraum. Und davon hat Charly noch mehr auf Lager. Da kommt der Kinderkönig als Gast zur Feier, um ihre Spielsachen einzuziehen oder auch die gealterten Märchenprinzessinnen, die es auf Charlys Jugend abgesehen haben. Da sagen alle Freunde der Reihe nach ab und Charly muss stattdessen mit den Gartenzwergen ihrer Eltern feiern, obwohl sie doch so peinlich sind. Die Zwerge und die Eltern. Da mischen sich Zukunftsängste mit der Trauer um die verlorene Wurstscheibe, die ihr keine Fleischereifachverkäuferin mehr schenken wird. Und über allem steht die Furcht, nicht genug geliebt zu sein. Oder beliebt? Oder verliebt? In der letzten Stunde vor ihrer Geburtstagsparty bündeln sich für Charly all der Wahnsinn, alle Ängste und Hoffnungen, alle Träume und Albträume, die das Erwachsenwerden mit sich bringen und reißen dabei schmerzvoll und poetisch eine

Besonderheiten:
Kathrin-Türks-Preis 2018

Team

Inszenierung:Anna Scherer
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Anna Scherer



Anna Scherer

geboren 1987 in Paderborn, studierte Theaterwissenschaft und Pädagogik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Neben ihrem Studium arbeitete sie freischaffend als Theaterpädagogin und war 2009 Mitbegründerin der basisdemokratischen Theatergruppe „Brandsatz“. Hierbei übernahm sie im Kollektiv für verschiedene Produktionen Regie, Dramaturgie und spielte selbst. Während eines Erasmuspraktikums in Dublin betreute sie Theaterprojekte mit autistischen Kindern und Jugendlichen. In der Spielzeit 2011/2012 kam sie im Rahmen eines FSJ-Kultur ans Staatstheater Mainz und assistierte Mirko Schombert im Kinder- und Jugendtheater sowie in der Theaterpädagogik, bevor sie dort mit Beginn des Jahres 2013 fest als Theaterpädagogin mit Schwerpunkt Musiktheater engagiert wurde. Hier baute sie die Theaterpädagogik für diese Sparte auf und inszenierte neben theaterpädagogischen Projekten das interkulturelle Stück „Den Teufel an die Wand spielen“ sowie in Co-Regie „Die Schönen und Reichen, Cowboys und Freaks“. 2014 folgen die Kinderoper „The Wind in the Willows“, das Schultheaterprojekt „Die schöne Müllerin“ und die Jugendclubproduktion „Alles muss raus!“. Ab der Spielzeit 2014/15 ist sie Leiterin des Kinder- und Jugendtheater und Theaterpädagogin an der Burghofbühne Dinslaken. Hier iszenierte sie u.a. "Tintenherz", "Die Abenteuer von Pettersson und Findus" wie "Kinder von Nothingtowm".
Bühne und Kostüme:Jörg Zysik
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Jörg Zysik

Jörg Zysik, 1971 in Wolgast geboren, studierte Bühnenbild an der Kunstakademie Düsseldorf bei Karl Kneidl. Seinen Abschluss als Meisterschüler machte er 2009 mit einer Arbeit zur Oper Fidelio. Bereits während seines Studiums war er mit eigenen Kurzfilmen und Bühnenbildentwürfen bei Gruppenausstellungen in der Kunsthalle Düsseldorf und im Kunstverein Recklinghausen vertreten. Als Bühnenbildassistent für Karl Kneidl wurde er bei Inszenierungen von u.a. Peter Zadek und Alfred Kirchner an verschiedenen Häusern in Deutschland, der Schweiz und Österreich engagiert.
Das erste eigene Bühnen- und Kostümbild realisierte er 2006 für die „Krankheit der Jugend“-Inszenierung am FFT Düsseldorf. Seit dem führen ihn seine Arbeiten an verschiedene Theater im In- und Ausland und nun mit „Volksfeind“ erstmals an die Burghofbühne Dinslaken.In dieser Spielzeit entwirft er Bühne und Kostüme für "Die Vermessung der Welt" sowie "Männerhort".
Jörg Zysik lebt und arbeitet als freier Bühnenbildner in Bremen.
Musik:Jan Exner
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Jan Exner

geboren 1964 in Kassel, studiert Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Musik an der Universität Hildesheim. Von 2009 bis 2014 ist er festes Ensemblemitglied des jungen Schauspiels am Deutschen Theater Göttingen. Zuvor wirkt er als Musiker, Schauspieler und Hörspielproduzent bei verschiedenen freien Theatergruppen, u.a. Theater M21, BOXENTEAM; CULTURA und dem Theater »fensterzurstadt«, mit. Mit Nicola Bongard gründet er die Hörspiel-Gruppe »pepperworth produktionen«. Zwei Mal hat Jan Exner den internationalen Hörspielwettbewerb der Leipziger Buchmesse gewonnen. Am Deutschen Theater Göttingen wirkt er als Musiker und Schauspieler zuletzt u.a. bei »Die Orestie«, »Jedermann«, »Mein Innerer Elvis (UA)« und »Die Wahrheit über Frankie« mit.
An der Burghofbühen Dinslaken ist er als Musiker in "Casanova" und "Die Vermessung der Welt" auf der Bühne zu sehen und zu hören.
Dramaturgie:Nadja Blank
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Nadja Blank

geboren 1983 in Darmstadt, studierte in Frankfurt Theater-, Film- und Medienwissenschaften, Musikwissenschaft und Pädagogik. Während des Studiums absolvierte sie diverse Hospitanzen und Praktika, u.a. am Staatstheater Darmstadt, am Staatstheater Mainz und am Maxim Gorki Theater Berlin. Nach Abschluss des Studiums arbeitete sie zunächst als Regieassistentin am Staatstheater Mainz, bevor sie dort Dramaturgin wurde. In ihrer Zeit in Mainz inszenierte Nadja Blank diverse szenische Lesungen, einen Liederabend, im Zuge des Regiewettbewerbs „Text trifft Regie“ Nadja Wiesers „Im Bau des goldenen Kaninchens“ und im Dezember 2013 Lot Vekemans „Gift“ auf der Bühne des Kleinen Hauses. Seit 2014 arbeitet sie als leitende Dramaturgin und Hausregisseurin an der Burghofbühne Dinslaken. Hier inszenierte sie u.a. "Kollaps" und "Bunbury oder die Kunst ernst zu sein".

Ensemble

Charlie:Lisa-Marie Gerl
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Lisa-Marie Gerl

Lisa-Marie Gerl wurde 1988 in St. Pölten in Österreich geboren und absolvierte Ihre Schauspielausbildung an der Schauspielschule Mainz. Bereits während Ihrer Ausbildung gastierte Sie am Staatstheater Mainz und an der Katakombe Frankfurt und ging dann 2012 nach Abschluss Ihrer Ausbildung direkt ins Festengagement am Staatstheater Mainz über. Vor vier Jahren gastierte Sie das erste Mal in Dinslaken und war als Frau Marte in Faust zu sehen. Ebenso gastierte sie seither im Schaupiel Hannover, wo Sie mit Babett Grube arbeitete und mit dem Stück Tigermilch für den Faustpreis nominiert war. Von 2015 bis 2018 war Lisa-Marie Gerl festes Ensemble-Mitglied am Hessischen Landestheater Marburg. Dort übernahm sie auch die Leitung des Theaterlabors und präsentierte erste Regiearbeiten. Sie arbeitete bisher mit Regisseuren wie Matthias Fontheim, Christoph Mehler und Mark Becker zusammen. An der BHB spielt sie in "Bunbury", "Kinder von Nothingtown" und in der nächsten Spielzeit ebenfalls in "Tartuffe".
George de Cadeaux / Chor:Sebastian Menges
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Sebastian Menges

Sebastian Menges wuchs bei Freiburg auf und verbrachte nach dem Abitur knapp zwei Jahre im kanadischen Wald um dann wieder heimzukehren und seine Ausbildung an der Freiburger Schauspielschule zu absolvieren.Danach spielte er sieben Jahre lang als ständiger Gast am Theater im Marienbad in Freiburg, unter anderem in Koproduktionen mit dem Stadtheater Teheran im Iran, aber auch am Stadttheater Freiburg, Theater am Wallgraben, sowie in vielen freien Theatern und Gruppen in und um Freiburg. 2017 endlich verliess er nach einigen Projekten, die ihn unter anderem nach Berlin, Hamburg und Graz führten, die Heimat und übersiedelte nach Köln um hier nach neuen Herausforderungen und spannenden Projekten zu suchen.
An der Burghofbühne Dinslaken gastiert er nun zum ersten Mal in der Uraufführung "Kinder von Nothingtown".
Kyara / Chor u.a.:Laura Götz
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Laura Götz

Laura Götz, 1992 in München geboren, bekam ihren ersten Einblick in die Theaterwelt über ihr Mitwirken im ATTACCA-Jugendorchesters der Bayerischen Staatsoper.
Fortan folgten mehrere Projekte, in denen sie nunmehr als Schauspielerin mitwirkte: Filmprojekte wie "Kuntergraudunkelbunt" (u.a. ausgezeichnet mit dem Deutschen Nachwuchsfilmpreis), Theaterproduktionen wie "Frühlings Erwachen! - live fast die young" unter der Regie von Anja Sczilinski mit dem Ensemble des Jungen Resis am Residenztheater München, sowie Musicalproduktionen unter der Leitung von Dominik Wagner und Jörn-Felix Alt.
Im Juni 2018 schloss Laura Götz ihr Schauspielstudium an der Akademie für darstellende Kunst Bayern ab. Seit der Spielzeit 2018/19 ist sie festes Ensemblemitglied an der Burghofbühne Dinslaken. Hier spielt sie u.a. Pumuckl in "Pumuckl zieht das große Los".
Schneewittchen / Chor u.a.:Maren Kraus
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Maren Kraus

Maren Kraus, 1992 in Karlsruhe geboren, absolvierte zunächst eine klassische Ballettausbildung und stand in ihrer Heimat für zahlreiche Tanz-, Musical-, und Theaterproduktionen auf der Bühne. 2013 besuchte sie die Schule für Schauspiel Wiesbaden und wechselte dann 2014 an die Schauspielschule Bühnenstudio Hamburg, wo sie 2017 ihren Abschluss machte.
2014 spielte sie die Titelrolle in dem Spielfilm „Elise“ an der Seite von Michael Mendel und wirkte anschließend in weiteren Film- und Fernsehproduktionen mit. Der Kurzfilm „Isle of Amber“ wurde auf den Internationalen Filmfestspielen in Cannes ausgestrahlt. Neben Arbeiten im Performance-Bereich und der freien Szene in Hamburg, unter anderem in den Zinnwerken Wilhelmsburg und dem Medienbunker an der Feldstraße, arbeitete Maren schon während der Ausbildung als Gast an den Hamburger Kammerspielen und dem Altonaer Theater. In der Doppel- und Titelrolle Shen Te / Shui Ta gab sie im Sommer 2018 ihr Theaterdebüt am Ernst Deutsch Theater Hamburg mit „Der gute Mensch von Sezuan“ unter der Regie von Wolf-Dietrich Sprenger. An der Burghofbühne Dinslaken spielt sie nun als Gast in „Pumuckl zieht das große Los“ sowie in „Kinder von Nothingtown“, bevor sie dann ab der Spielzeit 2019/20 festes Ensemblemitglied wird.
Hebert Baum / Chor u.a.:Malte Sachtleben
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Malte Sachtleben

Malte Sachtleben wurde 1990 in Hamburg geboren und verbrachte seine Kindheit im dörflichen Umland der Hansestadt. Nach dem Abitur verschlug es ihn nach Rostock, wo er zunächst eine Kochausbildung anfing, die er ebenso wieder abbrach wie das darauffolgende Latein und Theologie- Studium. Seiner langjährigen Leidenschaft für das Theater folgend, begann er 2012 seine Schauspielausbildung am Hamburger Schauspielstudio Frese, die er 2015 als staatlich anerkannter Schauspieler abschloss. Während der Ausbildung war er bereits im Thalia Theater Hamburg, im Haus 73 und in der Kulturfabrik Kampnagel zu sehen. Es folgten Engagements am Schauspielhaus Hamburg, am Monsun Theater Hamburg und beim Berliner Tour-Theater Radiks. Von 2016 bis 2018 war Malte Sachtleben festes Ensemble-Mitglied am DAS DA THEATER in Aachen. Seit der Spielzeit 2018/19 gehört er zum festen Ensemble an der Burghofbühne Dinslaken. Hier spielt er u.a. Algernon in "Bunbury" und den Chinesen in der Produktion "Der Chinese".

Maurice der Kinderkönig / Chor u.a.:Philip Pelzer
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Philip Pelzer

1989 in München geboren, wuchs Philip Pelzer zunächst in Iserlohn und später in der Nähe von Bremen auf. Nach seinem Abitur ging er für die Zeit seines Wehrdienstes zur Marine. In dieser Zeit legte er überraschenderweise den Grundstein für seinen Weg zum Theater: Er spielte im Theater in Wilhelmshaven in dem Stück „Schlicksoldaten“ mit, die einen waschechten Marinesoldaten suchten. Nach einem weiteren Stück bewarb sich Philip Pelzer an Schauspielschulen und absolvierte die Schauspielausbildung schließlich am Hamburger Schauspielstudio Frese. Während seiner Ausbildung spielte er bereits an unterschiedlichen Theatern, wie dem Deutsches Schauspielhaus Hamburg und dem Altonaer Theater. Anschließend ging Philip Pelzer an das Theater für Niedersachsen, sowie das Theater Maßbach. Zuletzt war er für drei Jahre am KJT Dortmund engagiert. Ab der Spielzeit 2018/19 ist er festes Ensemblemitglied der Burghofbühne Dinslaken. Hier spielt er unter anderem Jack Worthing in "Bunbury" und in der nächsten Spielzeit Karl in "Die Räuber".

Galerie

Pressestimmen

Jury-Begründung: (Ausschnitt) Die Kinder von Nothingtown ist eine Explosionszeichnung heutiger Jugendlichkeit, fly und lit und für ein Publikum ab 14. Dynamisch, kraftvoll und verschwenderisch in ihren Einfällen lässt Lisa Danulat eine Timeline aus szenischen Schnappschüssen entstehen, die im Einzelnen ebenso überraschen wie sie insgesamt stimmig sind. Die Jury würdigt die hohe Souveränität der Autorin im Umgang mit sprachlichen wie theatralen Mitteln. Es gelingt Lisa Danulat in beeindruckender Weise, den Kosmos einer 18-Jährigen erfahrbar zu machen, auch indem sie die sehr verschiedenen Figuren, mit denen Charlie zu tun hat, prägnant schildert und gekonnt einsetzt. Mit Einfühlungsvermögen, analytischer Schärfe und szenischem Mut gelingt es Lisa Danulat so, den mehrjährigen Prozess der Adoleszenz im Brennglas einer dramatischen Stunde einzufangen.