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Faust - Der Tragödie erster Teil


Johann Wolfgang Goethe
ab 12.09.2014

Faust - Der Tragödie erster Teil Der alternde Wissenschaftler Faust ist frustriert – sein Studium bringt ihm keine neuen Erkenntnisse und keine Befriedigung mehr. Um herauszufinden, was die Welt „im Innersten zusammenhält“, wendet er sich der Geisterbeschwörung zu – ohne Erfolg. Zum Selbstmord entschlossen, zieht es ihn dann doch wieder hinaus zu den Menschen. Mephistopheles sieht seine Chance gekommen Faust auf die dunkle Seite zu locken. Bereitwillig bietet Faust ihm eine Wette an: Wenn er es schafft Fausts Lebensgier wieder zu wecken, sodass er zum Augenblick sagt: „Verweile doch, du bist so schön“, dann gehört Faust im Jenseits ihm. Also ziehen die beiden gemeinsam los auf der Suche nach Vergnügen. Da zum Vergnügen die Jugend unerlässlich scheint, wird Faust zunächst einer Verjüngungskur unterzogen. Das Kneipenleben und der Alkohol können Faust jedoch nicht locken, dafür findet er aber Gefallen an Gretchen. Ausgerechnet diese brave Seele soll Mephistopheles ihm verschaffen. Von ihrer Eroberung verspricht sich Faust den größtmöglichen Lustgewinn. Doch zu welchem Preis? Der Plan, scheitert, kann nur scheitern, weil Faust auf das menschlichste aller Gefühle stößt – die Liebe. Das Opfer dabei ist Gretchen, verführt, verlassen und erst im Tode von Gott erlöst.

„Faust“ – das ist das meistgespielte Stück, tausendfach zitiert, universell, zeitlos, omnipräsent, eine große Parabel, ein Theaterspiel. Auch die Figur Faust ist eine universelle. Das Faustische, das verbissen Strebende gilt als Teil der deutschen Seele. Sein Antagonist Mephisto verkörpert die (mediale) Verführung, die Unvernunft, den reinen Spaß. Die Figur des Gretchens, einem historischen Vorbild der Dienstmagd Susanna Margaretha Brandt entnommen, die Verführte, Geopferte bleibt dennoch am Schluss erhaben über alles Übel der Welt.

Spieldauer:
3 Stunden

Verfügbar:
auch Spielzeit 2015/16

Team

Inszenierung und Bühne:Matthias Fontheim
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Matthias Fontheim



Matthias Fontheim
in Krefeld geboren, studierte an der Schauspielakademie Zürich. Als freier Regisseur arbeitete er an den Theatern in Freiburg, Darmstadt, Kassel, Krefeld/Mönchengladbach, Kiel, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und Zürcher Schauspielhaus. Er wurde Leitungsmitglied am Niedersächsischen Staatsschauspiel Hannover, anschließend am Bayerischen Staatsschauspiel München. Von 2000 bis 2006 war er Intendant des Schauspielhauses Graz und zuletzt acht Jahre Intendant am Staatstheater Mainz. Als Regisseur inszenierte er zahlreiche Stücke von Simon Stephens, den er ebenso wie Bruce Norris für die deutschsprachige Bühne entdeckte. Von Bruce Norris inszenierte er 2011 das mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Stück „Clybourne Park“. In Mainz inszenierte er u. a. Shakespeares „Richard III.“, Wolfgang Borcherts „Draußen vor der Tür“ und Hendrik Ibsens „Nora“. An der Burghofbühne Dinslaken stellt er sich mit seiner Inszenierung des „Faust“ dem Publikum vor.

Foto: Heinrich Völkel
Kostüme:Valerie Hirschmann
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Valerie Hirschmann



Valerie Hirschmann ist 1985 in Weißenburg (Bayern) geboren und absolvierte nach ihrem Abitur eine Ausbildung zur Damenschneiderin bei "Elise Topell Couture" in Wiesbaden. Danach lebte und arbeitete sie in Hamburg, u. a. für Kostümwerkstätten und Theaterprojekte. Außerdem fuhr Valerie Hirschmann auf Kreuzfahrtschiffen mit, wo sie für Maske und Kostüme der Entertainment-Shows zuständig war. Von 2012 bis 2014 war Valerie Hirschmann Ausstattungsassistentin am Staatstheater Mainz. Ihre erste eigene Arbeit als Kostümbildnerin war 2012 in Idar-Oberstein "Die lustigen Nibelungen" (Regie: Anja Kühnhold). Es folgten Arbeiten am Staatstheater Mainz u. a. „Nora“ (Regie: Matthias Fontheim), „Gift“ (Regie: Nadja Blank) sowie das opulente Musical „Lady in the dark“ (Regie: Matthias Fontheim) und diverse Projekte. An der Burghofbühne Dinslaken ist Valerie Hirschmann verantwortlich für die Kostüme von „Faust“.

www.valerie-hirschmann.de

Dramaturgie:Nadja Blank
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Nadja Blank

geboren 1983 in Darmstadt, studierte in Frankfurt Theater-, Film- und Medienwissenschaften, Musikwissenschaft und Pädagogik. Während des Studiums absolvierte sie diverse Hospitanzen und Praktika, u.a. am Staatstheater Darmstadt, am Staatstheater Mainz und am Maxim Gorki Theater Berlin. Nach Abschluss des Studiums arbeitete sie zunächst als Regieassistentin am Staatstheater Mainz, bevor sie dort Dramaturgin wurde. In ihrer Zeit in Mainz inszenierte Nadja Blank diverse szenische Lesungen, einen Liederabend, im Zuge des Regiewettbewerbs „Text trifft Regie“ Nadja Wiesers „Im Bau des goldenen Kaninchens“ und im Dezember 2013 Lot Vekemans „Gift“ auf der Bühne des Kleinen Hauses. Seit 2014 arbeitet sie als leitende Dramaturgin und Hausregisseurin an der Burghofbühne Dinslaken.

Ensemble

Faust:Friederike Bellstedt
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Friederike Bellstedt

Friederike Bellstedt war unter anderem engagiert am Stadttheater Luzern, am Schauspiel Köln, am Schauspiel Bonn, bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen, am Theater Graz, am Maxim Gorki Theater Berlin und am Staatstheater Mainz. Sie arbeitete unter anderem mit den Regisseuren Uwe-Eric Laufenberg, Günter Krämer, Martin Fried, George Tabori, Johann Kresnik, Traugott Buhre, Hans-Günther Heyme, Matthias Fontheim, Dimiter Gotscheff, Jürgen Bosse, Philip Tiedemann, Martin Oelbermann und Shirin Khodadadian. Bis 2009 war sie Ensemblemitglied am Staatstheater Mainz. Im Anschluss gastierte sie am Schauspielhaus Düsseldorf in der Produktion "Einsame Menschen" (Regie: Nora Schlocker), sowie am Staatstheater Mainz u.a. in "Die Niebelungen" (Regie: Martin Oelbermann) und in "Lady in the dark" (Regie: Matthias Fontheim). Friederike Bellstedt ist Dozentin an der Hochschule für Musik und darstellenden Kunst in Frankfurt, sowie an der Wiesbadener Schule für Schauspiel. 2014 gastiert sie als Faust in „Faust - Der Tragödie erster Teil“ an der Burghofbühne Dinslaken.

Foto: © Robert Recker
Mephistopheles, ein Bürger:Matze Vogel
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Matze Vogel

Matze Vogel wurde 1988 in Remscheid geboren. Nach dem Abitur zog er 2009 nach Bochum, um an dem einjährigen Theaterprojekt "TheaterTotal" teilzunehmen.
Von 2012 bis 2016 wurde er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a.M. zum Schauspieler ausgebildet.
In der Spielzeit 2014/15 spielte er, unter der Regie von Johanna Wehner, im SchauspielFrankfurt den Kleschtsch in Gorkis "Nachtasyl". In der Spielzeit 2015/16 gastierte er am Staatstheater Wiesbaden in "Hamlet, Prinz von Dänemark" (Regie: Nicolas Brieger) als Marcellus, Osric und Königin der Schauspieler.
2015 übernahm er die Rolle des Mephisto in Matthias Fontheims Inszenierung von "Faust, der Tragödie erster Teil" für die Burghofbühne Dinslaken. Dort spielt er auch den Gauß in Mirko Schomberts Inszenierung "Die Vermessung der Welt".
Ab der Spielzeit 2017/18 ist er festes Ensemblemitglied am Staatstheater Wiesbaden.
Margarete (Gretchen), Michael:Charlotte Will
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Charlotte Will

Charlotte Will, geboren 1995 in Köln, lebte sechs Jahre in Graz, dann in Mainz. Erste Schauspielerfahrungen sammelte Charlotte Will im Jugendclub des Staatstheater Mainz unter Leitung von Mirko Schombert. Die Jugendclubproduktion "So jung kommen wir nicht mehr zusammen" wurde zum Jugendtheatertreffen 2013 in Oldenburg eingeladen. Außerdem wirkte sie in dem interkulturellen Projekt "Satoe - gesegnete Heimat" (Regie: Tibor Locher, Lara-Sophie Milagro) und in mehreren szenischen Projekten am Staatstheater Mainz mit. An der Burghofbühne Dinslaken spielt sie das Gretchen in "Faust - der Tragödie erster Teil".
Zueignung, Gabriel, ein Mädchen, Altmayer, Hexe, Marthe:Christiane Wilke
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Christiane Wilke

Christiane Wilke ist Gast an der Burghofbühne Dinslaken in den Produktionen "Frühstück bei Tiffany" und "Faust".
Theaterdirektor, Der Herr, Der Andere, Siebel:Patric Welzbacher
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Patric Welzbacher

Patric Welzbacher wurde 1987 in Flörsheim am Main geboren. Seit 2009 lebt und arbeitet er in Köln, wo er 2013 seine Schauspielausbildung erfolgreich beendete. Seitdem wirkte er in diversen Theaterproduktionen in und um Köln mit, zuletzt in DOGVILLE (Schauspiel Köln, Regie: Bastian Kraft) und VERBRENNUNGEN (Theater im Bauturm, Regie: Rüdiger Pape). Letzteres wurde 2015 mit dem Kölner Theaterpreis ausgezeichnet. Ab der Spielzeit 2016/17 ist er festes Ensemblemitglied der Burghofbühne Dinslaken.
Theaterdichter, Wagner, Brandner, Valentin:Christoph Türkay
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Christoph Türkay

Christoph Türkay wurde 1986 in Frankfurt am Main geboren. Seine Ausbildung absolvierte er an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Im Rahmen seines Studiums spielte er bereits am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, am Thalia Theater Gaußstraße, am St. Pauli Theater sowie am Na Strastnom Theater Center Moskau. Sein erstes Festengagement führte ihn ans Staatstheater Mainz. Hier spielt er u. a. Iwan Kaljajew in "Die Gerechten" von Albert Camus (Regie: Dominique Schnizer), Jack in "Chatroom" von Enda Walsh (Regie: Pedro Martins Beja) und Sir Andrew in "Was ihr wollt" von Shakespeares (Regie: Jan Philipp Gloger). In Dinslaken stellt er sich als Gast erstmals in "Faust" vor.
Lustige Person, Schülerin, Bürgerin, Lieschen:Julia Sylvester
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Julia Sylvester

1992 in Seligenstadt geboren, absolvierter ihre Schauspielausbildung in Mainz. Bereits während ihrer Ausbildung wirkte sie am Staatstheater Mainz in DER LÄRMKRIEG unter der Regie von Matthias Fontheim mit. Im Anschluss an ihrer Ausbildung spielte sie unter anderem am Staatstheater Wiesbaden in der DREIGROSCHENOPER (Regie: Thorleifur Örn Arnarson) und war engagiert am Schauspiel Frankfurt in PETER PAN unter der Regie von Michael Schweighöfer. Ab der Spielzeit 2016/17 ist Julia Sylvester festes Ensemblemitglied der Burghofbühne Dinslaken. Hier debutiert sie in "Casanova".
Raphael, Erdgeist, Handwerksbursche, Frosch:Markus Penne
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Markus Penne

Markus Penne wurde 1982 in Essen geboren und absolvierte seine Schauspielausbildung von 2006 bis 2010 an der SCHULE DES THEATERS im THEATER DER KELLER in Köln. Bereits während dieser Zeit gastierte er am HESSISCHEN LANDESTHEATER MARBURG und hat in etlichen Produktionen am THEATER DER KELLER mitgewirkt. Unter anderem in „Die Banalität der Liebe“ (Regie: Heinz Simon Keller) sowie „König Ödipus“ (Regie: Hüseyin Michael Cirpici), eine Kooperation mit den WUPPERTALER BÜHNEN. Beide Stücke wurden 2009 für den KÖLNER THEATERPREIS nominiert. Im direkten Anschluss seiner Ausbildung folgte von 2010 bis 2015 ein Festengagement am PFALZTHEATER KAISERSLAUTERN. Mit der Produktion „Schafinsel“ (Regie: Philipp Preuss), die 2013 am PFALZTHEATER KAISERSLAUTERN uraufgeführt wurde, gastierte er am DEUTSCHEN THEATER BERLIN im Rahmen der AUTORENTHEATERTAGE. Seit 2015 lebt Markus Penne wieder in Köln und debütiert an der Burghofbühne Dinslaken als „Fred“ in „Frühstück bei Tiffany“. Am THEATER DER KELLER in Köln spielt er das Stück „Die Ereignisse“ (Regie: Heinz Simon Keller) und wurde dafür mit dem Kurt-Hackenberg-Preis 2016 ausgezeichnet. Ab 2016 ist er festes Ensemblemitglied der Burghofbühne und spielt unter anderem in „Casanova“ sowie in „Die Vermessung der Welt“.

 

Galerie

Pressestimmen

Goethes "Faust" kennt keine Grenzen!

(Schwäbische Zeitung, 25.10.2014)